Weihnachts-Geschichten gehören zum Advent

Früher nahmen sich die Menschen gerade vor Weihnachten die Zeit und erzählten sich und den Kindern Geschichten. Arten von Geschichten gibt es verschiedene:

Ich mag besonders das Besinnliche, weil sich besonders in der Vorweihnachtszeit viele Geschichten finden, die uns zum Überdenken anregen oder die uns auf zu verändernde Mißstände aufmerksam machen.

Jetzt, in dieser besonderen Zeitqualität des Advents, Weihnachtens und Zwischen den Jahren werden solche Geschichten nicht einfach nur gelesen, sondern auch vielmehr beachtet.

Die Menschen denken zum Jahresausklang eher über ihr Leben nach, sprechen in der Familie oder mit Freunden über Erreichtes und das Kommende.

Lies also die ausgewählten Geschichten nicht einfach so durch.  Bleibe in Gedanken einen Moment dabei. Überlege, was der Verfasser sich mit der Gesichte dachte. Frage Dich: Was ist die Moral von der Geschichte?

Der geklaute Weihnachtsbaum

von Jutta Gnädig

Vom Walde draußen bin ich her,
ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,
als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,
verdächtig um mich rumgeschlichen.
Jetzt fängt er an mich umzuhauen,
Au! das tut weh! Der will mich klauen!
Der wird sich wundern hat er mich zu Haus.
Denn leider gehen mir die Nadeln aus.
Der Förster meint, das käm vom sauren Regen,
so schlimm wie dies Jahr sei’s noch nie gewesen.

Nun schmeißt er mich auf seinen Schlitten
und zurrt mich fest. Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen,
damit zum Fest die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.
Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Runde
und dem möcht er nicht in die Arme laufen.
Er hastet eilig durch den Wald,
inzwischen ist ihm lausig kalt.
Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.
Bleibt steh’n um etwas zu verschnaufen
und merkt, jetzt hat er sich verlaufen.
Sucht fluchend nun am Waldesrand bis er sein Auto wiederfand.
Wirft mich, er hat’s gefunden kaum,
samt Schlitten in den Kofferraum und startet—————
aber, tuck, tuck, tuck,
das Auto macht nicht einen Ruck.

Wär nicht ein netter Mensch gekommen,
der ihn in’s Schlepptau hat genommen.
er stünde noch dort sicherlich.

Ja, Weinachtsbäume klaut man nicht.

Hier ein paar Quellen verschiedener besinnlicher bzw. weihnachtlicher Geschichten:

Und hier die besondere und persönliche Empfehlung

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