Familienlandsitze und Siedlungen in Rußland nach „Anastasia“ 

In Russland geschieht seit einigen Jahren eine ganz besondere Revolution. Zehntausende Menschen

  • wurden inspiriert durch die Anastasía-Bücher von Wladimir Megre, ­
  • verlassen die Städte,
  • kehren in die Natur zurück, um die Erde zu heilen, Wälder zu pflanzen, wieder saubere Seen, Flüsse und Bäche herzustellen, die Luft zu reinigen,
  • und um sich mit ökologisch hochwertigen ­Lebensmitteln zu versorgen.

Jede interessierte Familie erhält vom russischen Staat kostenlos mindestens einen Hektar Land, ohne das Recht des Weiterverkaufs, sondern nur mit dem Recht der Vererbung an die Nachkommen. Auf diesem Grundstück soll (nach spätestens 5 Jahren) ein Haus stehen und ein Garten zur Selbstversorgung.  Anastasia gibt in den Büchern von Megre weitere Anregung: Eine Banja (russisches Dampfbad) und ein Teich, kein traditioneller Zaun, sondern eine lebendige Umzäunung aus Hecken und Sträuchern. Auf dem Grundstück von einem Hektar werden Obstbäume, Sträucher, eine Vielfalt von nützlichen Gemüsesorten, Pflanzenarten, Kräutern, Pilzen und Blumen gepflanzt.

Über 370 Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasía entstanden bisher in Russland. In jeder Siedlung richten viele Familien, Menschen aus unterschiedlichen Berufen mit verschiedenen Glaubensüberzeugungen, Charakteren und Altersgruppen ihre Familienlandsitze ein.

Der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin hat der Idee zugestimmt, jedem Bürger des Fernen Ostens, einen Hektar Land zu übertragen.

Der Ferne Osten ist einer von 8 (mit Krim 9) Föderationskreisen Russlands, mit einer Fläche von mehr als 6,2 Mio. Quadratkilometern (was etwas mehr als ein Drittel der gesamten Föderation ausmacht). Diese Region ist ein unendlich weites Land und eines der am dünnst besiedelsten Gebiete der Erde: 1 Einwohner pro km² – 6 Millionen Menschen zusammen.

Der Präsident sieht zum einen die Entwicklung und Besiedelung des Fernen Ostens vor, zum anderen geht es darum, als Staat unabhängig von auslänischen Lebensmittelexporten zu werden. Gefördert werden auch kleinere Agrar- und Forstwirtschaftsunternehmen. Das Besondere an dem neuen Gesetz: Im Gegensatz zu früheren Gesetzen zur Förderung der bäuerlichen Familienkultur, durch die russischen Bürgern steuerfreie Landstücke für den Gemüseanbau zur Verfügung gestellt wurden (und werden), gibt es im Fernen Osten nun auch die Möglichkeit ein Haus auf diesem Land zu errichten. Nach dem einem Menschen, einer Familie oder einer Firma kostenlos ein Hektar Land (10.000m²) übertragen wurde, soll (nach) 5 Jahre(n noch einmal) kontrolliert werden, ob das Landstück auch tatsächlich bewirtschaftet wird. Danach wir das Land (wenn es gut gepflegt wird) demjenigen übertragen. (zitiert: erdenherz.wordpress.com)

Bewußtseinsveränderung durch die Inspirationen von Anastasia

Familienlandsitze … Kommune, Ökodorf oder Familienlandsitz-Siedlung nach Anastasia, das sind in ihren Grundlagen sehr unterschiedliche Ansätze des miteinander Lebens.

So wie jeder, der selbst ein Haus bauen möchte, sich die elementarsten Grundlagen für den Bau in Form von Videos, Büchern und Fachliteratur aneignet, so ist die Anastasia-Buchreihe die Bauanleitung für einen Familienlandsitz und entsprechender Siedlungen. Jede Siedlung wird dabei individuell wie seine Bewohner sein. Die Anastasia Bücher berühren weltweit die Herzen von Millionen von Menschen und wecken die Sehnsucht nach einem Leben in und mit der Natur. In Band vier heißt es:

„Wähle dir zunächst einen Ort auf der Erde aus, der dir in vieler Hinsicht geeignet erscheint, einen Ort, an dem du leben möchtest und von dem du dir vorstellen kannst, dass auch deine Kinder dort leben wollen. Noch deine Urenkel werden dir dafür dankbar sein. Das Klima an diesem Ort soll für dich angenehm sein. Dort nimm dir einen Hektar Land. Suche das Land gut aus, denn diese Entscheidung soll für Jahrhunderte gelten.“

Alte Wirtschaft und neue Gesellschaft mit neuem Bewußtsein

„Durch dieses neue Bewusstsein werden, vor allem in der Übergangsphase von unserer heutigen primitiven (lebensfeindlichen & zerstörerischen Kultur) zur neuen Zivilisation, Aufräumarbeiten von riesigen Ausmaßen auf uns zu kommen. Es ist heute schon genug Arbeit vorhanden. Für einen Abrüstungswettlauf, Renaturierungsmaßnahmen, Reinigung von Altlasten (Deponien, Radioaktivität, chemische & genetische Verunreinigungen,  Boden-Luft-Wasserverschmutzung usw.) wird wohl jede hilfreiche Hand gebraucht werden.

Neue Möglichkeiten der Energiegewinnung werden überproportional gefördert und in globaler Zusammenarbeit realisiert. Auch geistige und körperliche Reinigungen haben schon heute ein nicht mehr abgedeckten Bedarf an Dienstleistungen.

Die Finanzierung wird sofort möglich, wenn Subventionen und Rüstung aufhören. Das hört auf, wenn wir erkennen, das wir alle eins sind, das genug für alle da ist und wir eine globale gerechte Verteilung der Ressourcen organisieren. Jeder Mensch bekommt ein Bürgergeld in der Höhe, dass er sich keine Existenzsorgen machen muss, ob er arbeitet oder nicht. Alle Güter des täglichen Bedarfs werden ohne jeglichen Profit weitergegeben. Diese kommen aus der Siedlung und der unmittelbaren Umgebung selbst. Wir brauchen dann keinen teuren Unterhalt für unsere Infrastruktur zahlen, geschweige denn neue Verkehrswege, Umschlagplätze und Logistikcenter. Ferienreisen zur Erholung sind nicht mehr nötig. Wer reisen will, kann sich einen Beruf, der das, durch die Globalisierung mit sich bringt, suchen.  Die Preise für Luxusgüter steigen um ein Vielfaches. Warum rechnet nicht jeder selber?  Allein Schuldzinsen von 38 Mrd. €, 22,4 Mrd. Subventionen, 24 Mrd. für Verteidigung in 2006 könnten verringert werden, wenn es eine globale Einigung zur Verteilung der Ressourcen gibt und somit Frieden möglich wird. Allein die gerechte Verteilung des Vermögens in Deutschland würde keinen einzigen Sozialfall zulassen. Mit fast 45 % des Bundeshaushalts (300 Mrd. € in 2006) werden allein 134 Mrd. für Soziales (Rente, ALG II) ausgegeben.

Eine Pflegeversicherung wird unnötig, weil die neuen Siedlungen nicht nur eine Schule für unsere Kinder sind, sondern auch eine Art des betreuten Lebens für ein würdevolles Altern. Auf Familienlandsitzen wird es in Zukunft keine Sozialfälle mehr geben, da alle um die Wahrheit, das wir alle Eins sind wissen und Glück empfinden, wenn man teilen kann. Vielmehr werden die Kosten für Gesundheit, Alter, Arbeitslosigkeit und Armut um ein Vielfaches auf ein Minimum sinken bzw. gänzlich entfallen. Der Staat, das Land wird wohlhabend und gepaart mit einer gesunden, glücklichen Bevölkerung dann auch das Land der Ideen werden. Dem Volk was dies gelingt wird mit der globalen Führungsrolle betraut und ein leuchtendes Beispiel einer Neuen Zivilisation werden. Dazu müssen wir nur den Segen des Miteinanderteilens kennen lernen, „Gebet und euch wird gegeben werden“. Dies ist ein Punkt der Erfahrungen aus der DDR oder dem gesamten Ostblock (man musste sich arrangieren und teilen), welche heute wieder mit in unsere Gesellschaft einfließen sollte. Allein das sich weniger Sorgen machen müssen und dem leider meist aufdiktiertem Miteinander, machten das Leben sicherer und glücklicher. Jetzt haben wir auch die Ellenbogengesellschaft kennen gelernt und können aus beiden Perspektiven vergleichen. Es ist enorm wichtig für die westliche Welt, diesen Aspekt zu  berücksichtigen. In den Siedlungen der Neuen Zivilisation wird alles innerhalb der Familie und auf der gesamten Erde geteilt. Diese Solidarität kommt unserem inneren Wesen gleich und es ist das höchste Glück zu schenken. Gerade die Gastfreundschaft in unseren östlichen Brudervölker und anderen „armen“ Ländern dieser Welt, stellt für die westliche Welt eine große Peinlichkeit dar. Wir produzieren für 11 Mrd. Menschen Nahrungsmittel zwar nicht gerade  auf hohem Niveau, aber doch so, dass kein einziger Mensch Hunger leiden braucht. So haben wir also noch einen Überschuss von 5 Mrd., welcher im Austausch für eine höhere Qualität gesenkt werden kann. Den Unternehmen, die heute schon das Ziel der psychosozialen Gesundheit haben, steht eine großartige Zukunft bevor. Die anderen Unternehmen werden sich selber fressen und aufhören zu existieren, wenn die Produkte und Dienstleistungen einfach nicht mehr gewollt sind. Dies ist die Verantwortung der Verbraucher – macht doch einfach nicht mehr mit – eine Art sanfte Revolution, eine nochmalige grundlegende Umwälzung.“ (zitiert aus familienlandsitz.com)

Liebe der Heimat und der Natur: Meine Heimat – von Andrey & Tatjana Shadrovi (Родина моя)

Das Lied „Meine Heimat“ handelt von dem tiefgehenden Glück und die Kraft, die ein Mensch nur durch seine Anbindung an seine Heimat erfahren kann. Leider haben heutzutage viele Menschen keine Heimat mehr, doch wir können uns die Heimat zurückholen! In Russland haben sich bereits über 10.000 Familien ihre Heimat zurückgeholt und sind mit dem Aufbau ihrer Familienlandsitze beschäftigt. Auch im deutschen Sprachraum beginnen immer mehr Menschen zu handeln.

Род: Was Heimat, Natur und Völker verbindet – aus dem Russischen

Verfasst von Erdenherz.

Im Russischen gibt es eine ganze Reihe von Wörtern, die den Baustein „род“ (rod) enthalten. Immer wieder erinnert er uns (vorausgesetzt wir beschäftigen uns mit der russischen Sprache), wie sehr doch Heimat, Natur und Mensch miteinander verbunden sind. Im Folgenden finden Sie eine Liste einiger dieser Wörter:

рóд: rod ¹Art, Gattung. ²Abstammung, Geschlecht, Stamm. ³Genus
родово́й: radawoi Stamm-, Sippen-, Erb-
родно́й: radnoi lieb, heimisch, heimatlich, leiblich, blutsverwandt
ро́дом: rodam gebürtig
родны́е: radnie die Verwandten
родосло́вная: radaslownaja Stammbaum
наро́д: narod Volk
роди́тели: raditeli Eltern
родна́я страна́: radnaja strana Heimat
ро́дина: rodina Heimat, Vaterland
родонача́льник: radanatschalnik Stammvater, Begründer
приро́да: priroda Natur
роди́ть: radit gebären
роди́ться: raditsja geboren werden
ро́ды: rodi Geburt
ро́динка / роди́мое пятно́: rodinka / radimae pjatno Muttermal
двою́родная сестра́ / двою́родный брат: dwajuradnaja sestra / dwajuradnich brat Cousine (Base) / Cousin (Vetter)
родни́к: radnik (Wasser-) Quelle
саморо́док: samarodak Stück gediegenen Metalls, Naturtalent
гóрод*: gorad Stadt
огоро́д: agarod Gemüsegarten

*Das Wort гóрод ist mit dem deutschen Wort Garten verwandt: ghortós: ‚eingezäunter Ort‘, litauisch gardas: ‚Hürde, Pferch‘, гóрод: Stadt;¹ ähnlich dem englischen town, verwandt mit Zaun. → городи́ть огоро́д (einen Zaun setzen).

Möglicherweise ergibt sich auch eine Verwandtschaft zwischen рóд und dem lateinischen Wort radix, welches sich mit UrsprungQuelle und Wurzel übersetzen lässt.

¹siehe: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, Edition Kramer, 2014.

Erklärung des Modells des Familienlandsitzes nach Anastasia

Mit dem Video unten wird ein Versuch zur Erklärung des Konzeptes von Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasia gemacht. Damit werden Menschen und Familien angeregt, sich etwas näher mit der Vision des Lebens in einer Familienlandsitz-Siedlung zu beschäftigen. Inspiriert durch die Anastasia-Bücher entstand und wächst auch in Deutschland und den angrenzenden Ländern eine Familienlandsitz Bewegung. Einzelne Familienlandsitze sind bereits an vielen Orten entstanden. Siedlungsgruppen finden sich und planen Familienlandsitz-Siedlungen.

Phänomen Anastasia – Band 9 – Familienlandsitze

Herbert H. Jungwirth stellt die Geschichte mit Konstantin Kirsch vor. Die Buchserie von Wladimir Megre ist auch unter dem Namen „Die klingenden Zedern Russlands“ bekannt. Einen Band 9 gibt es in gedruckter Form noch nicht, gemäß Wladimir Megre sind alle Leser aufgefordert, Band 9 durch ihr Wirken auf eigenen Familienlandsitzen selbst zu erschaffen. Es wird daher ein lebendiger Band. Die neue Zivilisation der Erde lebt gesund und glücklich im Wohlstand auf ihren Familienlandsitzen. Aber wo gibt es diese Familienlandsitze schon, wo sind Projekte zu besichtigen? Der Keim aus Russland hat auch bei vielen Menschen in Deutschland schon tiefe Wurzeln geschlagen. Ja, es gibt auch in Deutschland die positive Bewegung der Familienlandsitze. Herr Kirsch stellt ihnen Projekte in Deutschland vor.

Hier die einzelnen Internetseiten dazu:

Trailer: Slavnoje – Ökodorf und Familienlandsitzsiedlung

Ritas Familienlandsitz in Russland

In welchem Tempel soll Gott sein Teil 1 von 3

Im Einklang mit der Natur – Ein Besuch bei Oleg und Elena (Auszug aus dem Film Slavnoje 2)

Rodnoje – Familienlandsitze in Russland & Das Leben dort

Swon Gora: Besuch auf einem Anastasia-Landsitz in Weißrußland

Swon Gora: die klingenden Zedern – In Kontakt mit den lichten Kräften

Besuch auf einem Anastasia-Landsitz II) Ein neuer Beitrag von dem Anastasia-Landsitz in Weißrußland. Heute zeigt uns Wladislaw Mishurnye, was es mit den klingenden Zedern Rußlands auf sich hat. Er führt zu „seiner Zeder“, einem jungen Baum, den er und die anderen gepflanzt haben. Die Zeder und er haben Kontakt aufgenommen und sich gegenseitig ausgesucht. Dieser Baum in der ganzen Zedernalle ist so etwas , wie sein Freund oder Bruder. Die Zeder, so sagt Wladislaw, ist ein sozialer Baum. Sie will den Menschen helfen. Das Öl der Zedern-Nüsse ist heilkräftig und richtet sich insbesondere an „ihren“ Menschen. Die Zeder kann Energie speichern und so entsteht ein ständiger Kontakt mit den göttlichen, den lichten Kräften. Zedern möchten den Umgang mit den Menschen. Wenn sie alt genug geworden sind, fangen sie an, auf eine bestimmte Weise zu klingen. Damit zeigen sie an, daß sie bereit sind, sich den Menschen zur Verfügung zu stellen und ihr Holz zu schenken. Wladislaw erklärt, warum ein Haus, das aus den Stämmen von geliebten Bäumen gemacht wurde, die sich dem Menschen geben wollen, eine ganz andere Energie hat, einen ganz anderen, liebevollen Schutzraum als ein Haus, daß aus Bäumen gefertigt wurde, die gegen ihren Willen geschlagen wurden und kein Beziehung zu den Menschen hatten. Die Zedern, die die Siedler in Swon Gora gepflanzt haben, werden in etwa 15 Jahren die heilkräftigen Zedern-Nüsse hervorbringen. Normalerweise, so erfahren wir, dauert so etwas etwa 20-25 Jahre, doch durch den engen Kontakt mit ihren menschlichen Freunden wachsen und gedeihen die Zedern hier besser. Das Zedernöl soll sogar die Strahlenkrankheit, wie sie rund um Tschernobyl nach dem Reaktorunglück auftrat, gelindert haben. In einigen hundert Jahren, so erfahren wir, werden auch die Zedern von Swon Gora soweit sein, daß sie bereit sind, von den Menschen gefällt und zu ihren Häusern gemacht zu werden. Die Nachfahren werden dann in den Zedern als Haus leben, die heute liebevoll umsorgt und auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Besonders verbunden sind die Taiga-Zedern mit den Menschen in Rußland. Zwar haben sie auch fernöstliche Zedern angepflanzt, doch die viele Generationen alte Verbundenheit der Taiga-Zedern mit ihren Menschen ist noch viel stärker. Wladislaw sagt, daß er nicht geboren sein will, um ein ganzes Leben lang zu suchen, whin er eigentlich gehört. Er will hier sein, hier sterben, und wenn er zu den Sternen geht, seinen Körper unter den Zedern begraben wissen. Und wenn er wiederkommt in einem neuen Körper, so wünscht er sich, wieder hier zu sein, wo er alles angefangen hat, damit er weitermachen kann, wo seine Nachfahren aufgehört haben. So zu leben, meint er werde eine ganz neue Qualität des Lebens auf der Erde sein. Es werden andere Kinder heranwachsen und zu Menschen heranwachsen, die ganz andere Erwachsene werden und ganz andere Gedanken haben und anders mit der Erde umgehen, als das heute so „normal“ zu sein scheint.

Ljudmila Feierabend-Perednewa: „Das wichtigste Geschenk für die Menschen war die Idee des Familienlandsitzes.“

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