Alternative Siedlergemeinde von Wolfgang Eggert 

Wolfgang Eggert (* 1962) ist ein deutscher investigativer Journalist, Politologe  und systemkritischer Historiker und Autor verschiedener Bücher. Er hat sich mit seinem Projekt http://www.siedlergemeinde.org entschlossen, „das deutsche Irrenhaus zu verlassen“, dem Staat auf Wiedersehen zu sagen.

Warum Aussteigen aus der Gesellschaft oder Auswandern aus dem Land?

  1. Eurocrash (Massenenteignung)
  2. Dritter Weltkrieg
  3. Bürgerkrieg in Deutschland
  4. Minderheit im eigenen Land/Islamisierung

Er sieht keine Möglichkeit, das Gesellschaftssystem von innen (z.B. durch Wahlen von politischen Parteien) oder im Inneren (unter den Bedingungen des Systems durch eine neue politische Partei) grundlegend zu wandeln. In einem speziellen Artikel begründet er diese Erkenntnis als Basis seines Ausstiegs:

Das Schweigen der Lämmer – Ein überfälliges Psychogramm des „kranken Mainstreamers“ 

Raus aus Merkels Irrenhaus – Wolfgang Eggert (2016)

Das Projekt:“Die Lösung heisst Los-Lösung“

Worum geht’s also bei der „Unternehmung“, die hier vorgestellt wird?

  • Es geht um ein Siedlungsprojekt, dessen Hauptzweck auf wirtschaftliche Autarkie (Selbstversorgtheit) und damit eine persönliche, berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Autonomie (Selbstbestimmtheit) hinausläuft. Beide Begriffe zielen auf das selbe: echte Unabhängkeit. Dass man beides, losgelöst von der „Regierung“ und dem „System“, erstaunlicherweise schon als kleine Gruppe in einem eigenen Minidorf „haben“ kann wird im Folgenden gezeigt werden.
  • Abgesehen von einem zwitterhaften Randlagebetrieb soll der vorgestellte Lebensverband keine Kommune sein. Und erst recht kein gruppendynamisch-esoterischer Experimentierbetrieb. Eine gesellschaftliche „Tagesplanung“ wäre hier fehl am Platz. Ebenso „Energetisches Arbeiten“ u.ä. Spökes, der Privatsache zu sein hat. Im Mittelpunkt steht vielmehr die erfüllende Arbeit jedes Einzelnen in einem eigenen handwerklichen Betrieb. Viele Grundlagen dieses Projekts können nichtsdestoweniger auch für kommunitärere Projekte herangezogen werden.
  • Die vorgestellten „Spielregeln“ folgen einem traditionalistischen Vorbild, dessen Vorteile sich geschichtlich im Mitteleuropäischen Dorfsystem bewiesen haben. Gewürzt mit einigen wenigen Besonderheiten, die allein der autonomistischen Praktikabilität dienen sowie Glück und Gerechtigkeit unter den Bewohnern mehren sollen.
  • Es ist ein Zusammenleben ohne Parteien, ohne Bürgermeister. Nicht Volks-Vertreter sondern das Volk selbst, also die Bürger, sind hier aufgerufen über die Geschicke ihrer Gemeinde zu bestimmen. In basisdemokratischen Abstimmungen, nach Schweizer Vorbild. Direkt. Gleich. Und ohne langes Parlaver.
  • Es ist eine Art Ikeabausatz für Kleingruppen. Ein gelebter politscher Bausatz, der darauf zielt, Idealvorstellungen selbst praktisch anzuwenden und damit das Theoretisieren und Deligieren, das Hoffen-und-Enttäuschtwerden – also die an uns vollzogene Großraumpolitik –  hinter sich zu lassen.

Wichtige Lösungsansätze für die Siedlergemeinde

Für sein Projekt „Siedlergemeinde“ sieht er die größte Herausforderung im autarken Existieren, was seiner Einschätzung nach bisher keine Lebensgemeinschaft geschafft habe.

Das von mir vorgeschlagene Konzept verfolgt dagegen, von der direkten und egalitären „Geld“schöpfung einmal abgesehen, überwiegend  einen konservativen Gesellschaftsentwurf, der sich in der Praxis bestens bewiesen und bewährt hat: und zwar dem des herkömmlichen Dorfs, das über 1000 Jahre Bestand hatte, guten Bestand, weil hier als oberstes Prinzip Freiheit und Freiwilligkeit stehen. In diesem System geniessen die Menschen Spielräume, ihr SelbstSein. Sie haben ihre eigenen Häuser, in die ihnen niemand reinschaut und in denen sie tun oder lassen können, was immer ihnen beliebt. Sie führen ein weiterreichbares Familienunternehmen, in das sich niemand einmischt. Mehr Freiheit von der Obrigkeit suchen heisst für dieses Konzept auch: von Bevormundungen innerhalb der eigenen „Kommunität“ frei zu sein. Diesen letzten Satz haben die meisten Weltverbesserungsunternehmer aber nur ganz ganz selten beherzigt. Weil sie selbst Macht wollten. In unserem „Alternativsystem“ dagegen kann der Einzelne und mit ihm „die Basis“ ab der Stunde 0 eine selbstgewählte Arche eigenständig weitersteuern.

Häufig gestellte Fragen zum Projekt

15 kurze Fragen – 15 kurze Antworten

Für Interessenten antwortet er auf häufig gestellte Fragen:

Selbstbefragung…

  1. Prüfe Dich: willst Du das Autarkdorf, so wie es hier vorgestellt wird? Hast Du Lust, die vorgestellten Grundlagen an den Start zu bringen? Der Sache insgesamt eine Chance zu geben, dich praktisch zu „beweisen“? Um eigene, abweichende Vorstellungen erst danach, wenn der Praxistest ihre Notwendigkeit belegt, im Rahmen der Siedlerdemokratie durchzusetzen?
  2. Frage Dich: welchen Job will ich in einer Siedlergemeinde ausfüllen und beherrsche ich den dann so gut, daß ich genug Kundschaft finde? Es ist in diesem Konzept wichtig, dass sich jeder über seine beruflichen Einkünfte selbst tragen kann!
  3. Überlege Dir: bist Du in der Lage, Dir ein Haus aufzustellen und darin einen Betrieb einzurichten? Und bist Du darüber hinaus bereit/fähig für kommunale Einrichtungen wie zum Beispiel Energieanschlüsse und den Aufbau einer Schule eine geldliche Grundeinlage einzubringen?

Ressourcen:

Erreichbarkeit von Wolfgang Eggert
Hainbuchenstr. 15, D-80935 München
Tel.089/3513477
beimpropheten@hotmail.com

info@siedlergemeinde.org

Webseite Siedlergemeinde

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