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Das Denken nicht gelernt, wieder verlernt oder unterdrückt!?

Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur, Du denkst

… denn am Ende lache ICH.

Die Bedeutung des Denkens und der Gedanken

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

(aus dem Talmud oder chinesische Weisheit)

Das Denken oder Nicht-Denken ist aber nicht mehr zum Lachen!

Nur 2 % der Menschen denkt, weitere 3 % denken, das sie denken und der Rest (95%) denkt gar nicht – sie existieren oder vegetieren nur!

  • Sie lassen ihr Leben geschehen und von anderen (von außen) gestalten. „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.“ – Franklin D. Roosevelt (1882-1945)
  • Sie lassen ihr Leben (von innen) steuern von Instinkten, Gefühlen und antrainierten Reflexen, was sie nicht von Tieren unterscheidet. Das Leben ist alltägliche Routine und roboterartige Gewohnheit – in der Schule und aus den Medien gelernt. „Kaum auf der Welt, werden neue Erdenbürger von der Wirtschaft vereinnahmt. Vor der täglichen Werbeflut gibt es kaum ein Entrinnen und der Konsum von Gütern ist leichter als je zuvor.“ (Prof. Dr. Elmar Lange)
  • Sie leben als systemkonforme Sklaven: brav arbeiten, brav alle Staats-Gesetze einhalten („guter Staatsbürger“), brav die vergiftete Industrie-Nahrung essen und trinken, brav Fußball sehen und schön brüllen, brav grillen und Bier saufen, brav dem Arzt vertrauen, sich brav impfen lassen und brav die giftigen Medikamente schlucken, und die brav ein Jahr nach der Rente sterben.

Wenn schnell nicht mehr Menschen wach werden und wieder gut DENKEN,

  • dann denken weiterhin andere für uns und über uns
  • dann werden wir ausgedacht und gedacht.

Und, ob wir dann am Ende noch lachen, ist fraglich. denn das geht nicht gut.

„In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.“ (Gustave Le Bon, Psychologie der Massen)

„Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.“ (Johann Gottfried Seume, Apokryphen)

„Wer wenig denkt, der irrt viel.“ (Leonardo da Vinci, Manuskript H, Folio 119)

dẹn·ken

Verb [mit OBJ]
  1. etwas als Gegenstand seiner Gedanken haben. „Was denkst du gerade?“
  2. (jmd. denkt etwas von jmdm.)
    über jemanden, eine bestimmte Meinung haben. „Das habe ich nicht von dir gedacht!“
Verb [ohne OBJ]
  1. (jmd. denkt) durch die Aktivität des Verstands zu Aussagen, Gedanken und Schlussfolgerungen gelangen. „klar/logisch/wissenschaftlich denken“
  2. (jmd. denkt irgendwie) eine bestimmte Gesinnung haben.  „Er denkt ziemlich bürokratisch/politisch/pragmatisch/technokratisch.“

Besser DENKEN lernen: Wie du deine Gedanken steuerst!

  1. Bewußter denken
  2. Positiver denken
  3. Reifer denken
  4. Proaktiver denken
  5. Offener denken

Holger Eckstein: Wie erfüllte Menschen DENKEN

Hier geht es um eine Denk-Haltung, die das ganze Leben durchdringt. Dabei gibt es drei grundlegende Brillen der Wahrnehmung und des Denkens, die Menschen nutzen:

  1. Erfolg: Wie kann ich erfolgreich werden? (wirtschaftlich ergebnisreich, egoistisch)
  2. Wohlsein: Wie kann ich mich wohl fühlen? (mitfühlend, aber wirtschaftlich problematisch)
  3. Erfüllung: Was kann ich dem Leben geben?, wie kann ich dem Leben mehr geben? (im Einklang mit mir und der Welt)

„Göttlich denken, menschlich handeln.“ (Moritz von Egidy, Ernste Gedanken. 6. Zehntausend. Leipzig: Otto Wigand, 1902. S. 3f. Google Books-USA*)

Weisheiten über das Denken

  • „Allah appelliert im Koran ständig an die Gläubigen, doch nachzudenken, zu reflektieren, den Verstand zu gebrauchen.“ (Murad Wilfried Hofmann „Der Islam als Alternative“, ISBN 3-424-01114-2, 1995, S. 156)
  • „Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, – es sei denn in der Mathematik.“ (Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 7)
  • „Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das bißchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch misstrauischer gemacht. Was waren denn Ärzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen ließen, selbständig zu denken und zu handeln.“ (Charles Bukowski, Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend. Deutsch von Carl Weissner. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1982. 9. Auflage 1994. ISBN 3-466-13853-6. Seite 178.)
  • „Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heißt: an einem `System´?“ (Egon Friedell, Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 23. Google Books-USA*)
  • „Bekennen kann sich der Mensch zu allem Möglichen und ist es darum noch lange nicht, weder in der That noch im Wesen, noch im Denken. Sein kann der Mensch nur, was er ist.“ (Moritz von Egidy, Ernste Gedanken. 6. Zehntausend. Leipzig: Otto Wigand, 1902. S. 12. Google Books-USA*)
  • „Das Dogma ist nicht anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken.“ (Ludwig Feuerbach, Pierre Bayle)
  • „Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des Denkens. Das Denken ist kein Bewohner oder Befehlshaber, keine andere Hälfte oder Seite usw., aber auch kein Produkt, ja nicht einmal eine physiologische Funktion oder nur ein Zustand überhaupt des Gehirns.“ (Richard Avenarius, Der menschliche Weltbegriff, Reisland : Leipzig 1891, S. 76)
  • „Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?“ (Sigmund Freud, Die Zukunft einer Illusion – Leipzig : IPV, 1928)
  • „Denn an sich ist nichts weder gut noch schlimm; das Denken macht es erst dazu.“ (William Shakespeare, Hamlet – The Tragedy of Hamlet, 2. Akt, 2. Szene / Hamlet)
  • „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia, Aphorismen)
  • „Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müßte heißen: Man denkt mich.“ (Arthur Rimbaud, Brief an Georges Izambard, 13. Mai 1871)
  • „Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe, Güte in den Worten erzeugt Wahrheit.“ (Laotse, Dao-de-dsching, Kapitel 8)
  • „Nur das Denken, das wir leben, hat einen Wert.“ (Hermann Hesse, Demian, 3. Kap., GW Bd. 5 (Suhrkamp Verlag, 1987, S. 64)
  • „Nur in der reinen Luft eigenen Denkens, eigenen Empfindens, eigenen Urteils atmet man den frischen Hauch geistiger Selbständigkeit.“ (Moritz von Egidy, Ernste Gedanken. 6. Zehntausend. Leipzig: Otto Wigand, 1902. S. 20. Google Books-USA*)
  • „Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.“ (Waldemar Bonsels, Menschenwege)
  • „Was unser Denken begreifen kann, ist kaum ein Punkt, fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was es nicht begreifen kann.“ (John Locke, Über den menschlichen Verstand (1671, 1690)
  • „Wir denken wie wir denken hauptsächlich, weil andere so denken.“ (Samuel Butler d.J., Notebooks, 1912)

Zitatesammlung  zum Thema „Denken“