Die Schönheit unseres Gastplaneten ERDE

Die Erde ist die Grundlage eines fruchtbaren Lebens der Menschen, die wir so brutal ausbeuten und zerstören. Deshalb müssen wir wieder auf den Boden kommen!

Das Wort „Erde“ (mhd. erde, ahd. erda) hat verschiedene Bedeutungen. Meist verwenden wir es zur Bezeichnung des Elementes Erde, einem aus verwittertem Gestein, organischen Stoffen und Mineralien bestehenden feinkörnigem Gemisch, das einen Teil der Erdoberfläche bildet, und die Grundlage des Pflanzenwachstums darstellt. Andererseits bezeichnen wir damit unseren Heimatplaneten Erde.

Und es gibt noch weitere Namen und Bezeichnungen für diese Erde:

  • Urantia eigentlicher Name des Planeten Erde
  • Gaia – in der griechischen Mythologie die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten.
  • geo-, aus dem Griechischen kommend (γῆ ge = Erde), eine Vorsilbe mit Bezug auf die Erde
  • Terra – steht für den Planeten Erde
  • Mutter Erde (Muttererde)

Wir Menschen sind Erdenwesen. Auch, wenn wir in der Lage sind, uns mit technischen Mitteln von der Erde zu entfernen, so unterliegen wir doch der Anziehungskraft dieser Erde. Wir können auf ihr nur existieren und leben, weil sie uns durch diese Kraft an sich bindet. Über diese elementare Bindung hinaus, liefert uns die Erde die Existenzgrundlage in Form der Nahrung (aus der Muttererde). Deshalb ist dieser Planet Erde auch ein Grundsymbol der Fruchtbarkeit.

  • Einige Länder verstehen sich im engeren als Mutter-Länder – wie u.a. Luxemburg in Verbindung und mit dem Erscheinen der wunderverrichtenden Muttergottes.

Menschen einiger Länder respektieren, verehren und beschützen ihre Heimat als den Ort der gebährenden Mutter  – z.B. wird „Mütterchen Russland“ (Матушка Россия) neben dem Russischen Bär als die nationale Personifikation Russlands (des Landes der Russen)  schon seit Jahrhunderten verwendet.

„Mütterchen Russland, hältst du mich in deinem Arm?
Mütterchen Russland, hältst du mich in meiner Kälte warm?
Mütterchen Russland, deine Seele stolz und frei
Mütterchen Russland, steh‘ mir bei!“

(aus einem russischen Lied)

 

  • Das «Brautlager auf dem Acker» ist eine alte Zeremonie, bei der der Bauer seine Frau in einer Frühlingsnacht auf den Acker nimmt und sie dort begattet, um das Feld (Erde) zu befruchten. In manchen Kulturen glaubt man auch, daß sterile Frauen die Fruchtbarkeit der Äcker gefährden und deshalb verstoßen werden dürfen.

Unser Gastplanet Erde – heute ein ausgebeutetes Wesen

„Wenn wir aufmerksam wahrnehmen, wie wir diese Erde behandeln, uns auf ihr bewegen, mit ihr umgehen, dann ist auch hier feststellbar, wie wir uns des Bewusstseins der inneren Bindung an sie entledigt haben. Sie ist heute ein ausgebeutetes Wesen. Die Verstädterung bringt die Distanz zur Natur mit sich und damit zur Erde. Wir nehmen sie als selbstverständlich gegeben an und entwickeln nur allmählich wieder ein Bewusstsein von ihrer Bedeutung für unsere Existenz.

Wenn die Erde in Träumen auftaucht geht es oft um die Symbolik der prima materia, also um den Verweis auf die Notwendigkeit eines Bezugs zu den Kraftquellen und den inneren Boden auf dem man steht und aus dem sich das eigene Leben nährt. Da geht es um innere Verwurzelung und Verbindung zum weiblichen Urgrund. In anderer Sicht kann dies auch der Hinweis sein, dass der Boden der Realität gefragt ist, man auf den Boden kommen und seinen Standpunkt überprüfen soll.“ (Dieter Knoll)

Wieder auf den Boden kommen!

  • „Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.“  (Walter Flex, Der Wanderer zwischen beiden Welten)
  • „Die Erde ist ein Ganzes. Die Menschheit ist ein Ganzes. Der Kosmos ist ein Ganzes. Und ich selbst bin dies Ganze.“ (Carlos Castaneda, Die Lehren des Don Juan)
  • „Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen.“ (Hildegard von Bingen, Therapeutisches Monatsheft, 16. Jahrgang, Juni 1902)

Vielleicht hilft uns bei der Rückkehr der Blick auf die Schönheit von Mutter Erde

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  • Format: Box-Set
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
  • Anzahl Disks: 10
  • FSK: Infoprogramm
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 6. November 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 650 Minuten
  • ASIN: B002OLT9R8

 

Ode an die Erde

Wunderschöne Bilder und Eindrücke von nordischen Gegenden noch weitgehend unberührter Natur