Weihnachten steht mit den geweihten Nächten jetzt auf dem Tagesplan.

Dazu gehört der geschmückte Weihnachtsbaum, Kerzen und Lichter, Geschenke. Auch der Weihnachtsmann (der frühere Druide) paßt, weniger der „Santa Claus“ aus der amerikanischen Untenhaltungsindustrie.
Doch die wahre Weihnacht hat nichts mit der Ware Weihnacht und dem größten Jahresgeschäft des Handels zu tun.
Der wahre Ursprung vom Heiligen Nikolaus, der Mistel, dem Weihnachtsbaum, dem Adventskranz und dem Brauch des Geschenkaustausches hat nichts mit Religion oder Christus, der „Weihnachts-Mette“ und der Kirche zu tun. 

Weihnachten ist Teil von allen weltweiten Kulturen.

Dennoch begehen die Weihnacht viele als das Christfest oder das Fest der Geburt Jesu Christi. In der Nacht vom 24. zum 25. Dezember wurde der Legende und der katholischen Kirchentradition nach Jesus von Nazareth in Bethlehem geboren. Das ist diese Geschichte mit dem Stall, mit Ochs und Esel, den Hirten und der Krippe.
Doch Historiker rätseln noch immer, wann Jesus von Nazareth tatsächlich geboren wurde. Klar war immer, daß Jesus auf keinen Fall mitten im Winter geboren worden sei. Glaubt man den biblischen Berichten von den „auf dem Felde lagernden Hirten“, muss die Geburt zwischen Frühjahr und Herbst stattgefunden haben. Nur dann hielten sich die Hirten Judäas und mit ihren Herden überhaupt draußen auf. Entsprechend kursierten Termine am 28. März, 2. oder auch am 19. April oder 20. Mai.
 
Für die ersten Christen galt als einziger und höchster Feiertag das Passahfest – das Ostermahl, denn es wurde nicht die Geburt, sondern der Tod und die Auferstehung gefeiert. Aber besser war es für die religiösen und weltlichen Machthaber, ein traditionelles Fest des Volkes herzunehmen und zu okkupieren. Im Jahr 217 ging die kath. Kirche in die Offensive, indem Papst Hippolytos sich für den 25. Dezember als Tag der Christgeburt einsetzte. Damit ging er absichtlich auf Konfrontationskurs mit den anderen Religionen jener Zeit. 
Denn an diesem Tag lag die Wintersonnwende – der Punkt im Jahr, ab den die Nächte wieder kürzer und die Tage länger werden. Fast alle Völker feiern diesen „Sieg der Sonne über die Finsternis“ mit besonderen Festen und Kulten.Auch für die Römer war der 25. Dezember ein offizieller Reichsfeiertag, als Geburtstagsfeier des „sol invictus“ – der unbesiegbaren Sonne.

Der wahre „Geist der Weihnacht“

Weihnachten beginnt heute schon im September, denn es ist eine Zeit des Geschäftes und des massiven Konsums geworden. Die meisten Umsätze erzielt der Handel in dieser Saison. Und die Werbung läuft über alle Formate und Kanäle in die Hirne der Leute: Materielles Kaufen und Schenken.

Und aufgrund der Hast und der Hetz beim Weihnachtsverkauf hat der Handel auch ein paar Probleme

Der „schöne Geist der Weihnacht“ kommt mit dem maskierten Santa Claus aus der stärkten Werbeindustrie – Amerika. Der heidnische oder kirchliche Brauch zu dieser Zeit wird in den Massenmedien, der Werbung  gelobt und verherrlicht. Geht es um Liebe, für die es (angeblich) keine Rezept gibt? Oder lieben wir (EDEKA) Lebensmittel, weil wir sie in Massen zum Fest verkaufen?

Der „Geist der Weihnacht“ wird jedes Jahr immer wieder ins Leben gerufen, um Waren zu verkaufen, den Konsum anzukurbeln, den Mammon Geld zu huldigen – aber nicht,

  • um Christus zu ehren oder seine Lehren zu aktivieren,
  • oder die Mitmenschen wirklich zu lieben (wir spenden GELD),
  • oder endlich zur Besinnung über unser individuelles und kollektives Leben zu gelangen.

Diese Weihnachts-Zeit wird bestimmt von allen Täuschungen Satans, denn Santa Claus, St. Nikolaus oder der Weihnachtsmann erscheinen als „Engel des Lichtes“ (Luzifer). Die profitorientierte Zinseszinswirtschaft gibt jährlich Milliarden Gelder für den stressigen Verkaufstrubel aus, um noch mehr Milliarden daraus zurück zu bekommen, während wirkliche Spiritualität, wahrer Geist der Weihnachten leidet oder mit Füßen getreten wird. So sei Geben seliger, denn Nehmen! Doch die meisten Menschen geben zu Weihnachten nur etwas, weil sie selbst erwarten, (materielle) Geschenke zu bekommen! So wurde das Schenken zu Weihnachten im Privaten dann auch ein Geschäft, ein Handel. Und weil die meisten Menschen schon alles Materielle haben und den Menschen die Ideen für liebevolle Geschenke ausgehen, schenken sie immer häufiger GELD:

Das ist ein Teil des uns aufgezwungenen finanziellen Systems „Babylons“, das zusammenbrechen muß!

Die Früchte der heutigen Weihnacht sind schrecklich.

Jesus sagte zweimal in Mattäus 7:16 und 20, daß „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Alles, was die Menschen sagen oder tun, Gutes oder Böses, hat seine Früchte oder Folge bzw. Wirkung. Die Früchte der Weihnacht sind schrecklich. Diese Saison leitet das ganze Jahr in Ehebruch, Einsamkeit, Eifersucht, Betrunkenheit und Autofahren unter Einfluß von Alkohol, Argumente in der Familie (und schlimmer), und die Aufhäufung von Schulden, die oft bis in den März reichen. Dieses Problem ist so bedeutend, daß beinahe alle Kirchen berichten, daß ihr Einkommen während dieser Zeit – wie ironisch – absinkt, während sich die Menschen von all ihren Ausgaben erholen! (Quelle: https://rcg.org/de/broschuren/ttooc-de.html)

Was Weihnachten anrichtet: Müllberge, Akkordarbeit, Konsumstress: Die Deutschen feiern Weihnachten und konsumieren dafür wie nie. Das hat Folgen – auch für die Umwelt.

Weihnachten als eine gewaltige Ressourcenschlacht und eine „Orgie der Wertvernichtung“ (US-Ökonom Joel Waldfogel)

  • rund 24 Millionen Weihnachtsbäume
  • zehn Millionen Weihnachtsgänse
  • Damit die Deutschen zu ihren Familien kommen, setzt die Bahn Sonderzüge ein, stauen die Autobahnen kilometerweit, steigt der Benzinverbrauch drastisch an.
  • Der Energieverbrauch am ersten Weihnachtsfeiertag steigt auf die „Gänsebratenspitze“ (Rund 480 Millionen Kilowattstunden)
  • Rund 10 % mehr Müll durch das viele Geschenkpapier zu Weihnachten
  • Wegwerfen von Lebensmitteln – Millionen Tonnen.

Fest der Liebe!?

Tobias Böhnke: „Es gibt sicher schon Tausende Weihnachtsfilme, die uns suggerieren, dass Weihnachten vor allem etwas mit der Familie zu tun hat.
Hier kommt es auf Ihre eigene Einstellung an. Bei mir hat es einen Grund, warum ich in Bayern lebe und meine Familie im Ruhrgebiet, aber vielleicht fahren Sie ja gern heim oder werden von der Familie besucht.
Trotzdem ist Weihnachten nur so lange das Fest der Liebe, bis die Familie zusammen ist. Danach ist es eher so eine Art „Game of Thrones“. Bei uns gibt es wie gesagt drei Christen und drei Moslems in der Familie. Allein das ist schon Material genug, um die ersten beiden Weihnachtsfeiertage mit spannenden Events zu versorgen.
Dazu kommen natürlich noch Altersgebrechen, verschwiegene Arbeitslosigkeiten, Trennungen und ungewollte Hochzeiten einhergehend mit Schwangerschaften, politische Unstimmigkeiten, Altersstarrsinn und manchmal auch noch Anklänge von Rassismus, die aber immer wieder relativiert werden mit Sätzen wie: „Ich mein das ja jetzt nicht so.“, „Aber wenn es doch stimmt.“, oder dem Klassiker: „Das sagen die ja auch selbst so.“
An Weihnachten passieren eigentlich genau die gleichen Dinge wie bei jeder Familienfeier. Dabei ist das Gefahrenpotenzial sogar noch größer, da ja hier noch die Geschenke-Problematik dazu kommt.
Also die kleinen Dramen, die passieren, wenn dem Beschenkten das Geschenk nicht gefällt. Oder noch schlimmer, wenn ihm das Geschenk gefällt, obwohl man doch eigentlich damit zeigen wollte, dass man ihn nicht leiden kann.
Weihnachten mit der Familie ist also ein Pulverfass. Warum also tun sich Familien in Deutschland jedes Jahr wieder diese Tortur an? Antwort: „Weil Weihnachten ist.“
Ich schließe hier meine Argumentation, warum Weihnachten eher eine Geisteskrankheit als ein Fest der Liebe ist.“

Aber egal, all dies „Weihnachtliche“ bringt denen, die diese Tage festlich feiern, liebevolle warme Gefühle („Fest der Liebe“) und ein rituelles Zusammentreffen und Feiern gemeinsam mit der Familie. „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)

Fest der Besinnung!

Jedenfalls sind die geweihten Nächte (Weihnachten) eine Zeit der Besinnung. Diese besinnlichen und heiligen Tage sind voller mystischer und mentaler Kraft. Sie werden am besten mit einer bewussten mentalen Inventur voller ehrlichen Rückblicks und weiser Vorschau genutzt.
1. Die Weihnachtszeit – eine mental günstige Zeit
2. Besinnliches Mentaltraining unter dem Tannenbaum
3. Besinnliches Mentaltraining, denn alles hat einen Sinn
4. Besinnliches Mentaltraining für den Lebens-Sinn
5. Besinnliches Mentaltraining: Beten reicht nicht.
6. Besinnliches Mentaltraining „zwischen den Jahren“