FAUN und immer mehr Menschen geht es um die Ursprünge unserer Kultur 

In den Lieder von FAUN steht die Naturreligion eine große Rolle.

Bandmitgliede Oliver s. Tyr in einem Interview: 

„Es ist wichtig, dass wir das nicht in Vergessenheit geraten lassen. Früher war das natürlich einfacher, als man noch mehr in Einklang mit der Natur gelebt hat.“

„Größtenteils durch Erfahrungen. Ich habe viel ausprobiert, habe Kirchen besucht, naturreligiöse Menschen kennengelernt, viele Nächte an Lagerfeuern verbracht und habe dann irgendwann festgestellt, dass ich im Paganismus die stärksten und größten Erfahrungen gemacht habe. Letzten Endes finde ich es auch gut, dass es hier keine Machtstruktur um einen allmächtigen Gott gibt, sondern dass dahinter einfach der Gedanke steht: Wir alle sind Natur.“

HYMNE DER NACHT 

In einer Welt die uns oft so fremd ist,
sind wir nun auf uns selbst gestellt,
in einer Welt, die so schnell vergisst,
ist der nächste Schritt alles was zählt.Mit dir war ich immer, drei Schritte vor meiner Zeit
und doch gegen den Wind ziehen wir wieder,
denn zum Rasten und Bleiben
sind wir noch lang nicht bereit.

und dein Lied ist seitdem unsere Hymne der Nacht.
In deinem Namen wurde gefeiert, getrauert, geliebt und gelacht
und dein Lied bleibt für immer unsere Hymne der Nacht.

In einer Welt voll glänzender Schwerter
und Banner im Wind
bist du mein Schild.
Das Licht am Sternenzelt,
das den Weg in die Heimat erhellt.

Königin – mit dem Mond im Haar und deinem Herz aus Glas
Königin – im Dornröschenschlaf
Königin – ohne Schatten und mit schneeweißer Haut
Königin – führe mich mit deinem Nachtgesang