Atemtherapie bezeichnet eine Technik, bei der durch eine bewusste Atmung heilende Wirkungen auf einen Menschen ausgeübt werden sollen.

Es wird dabei unterschieden  zwischen

  • medizinischen Atem-Therapie (insbesondere Behandlung der Erkrankungen der Lunge und des Stimmapparates),
  • psychologischen  Atem-Therapie, die insbesondere die Psyche eines Menschen beeinflussen und dieser zur Selbsthilfe verhelfen soll.

Bei der Atemtherapie werden spezielle Atemtechniken trainiert, um Stress abzubauen oder Muskelverspannungen zu lösen.

Bestandteile der Atemtherapie sind z.B.

  • Atemschulungen,
  • Atemmassagen und
  • Atemgymnastik.

Wirkungsprinzip

Die Grundlage der Atemtherapie baut auf der Tatsache auf, dass der Atem den Körper sowie den Geist des Menschen am meisten beeinflusst. Dieser kann eine erhebliche Verbesserung aller Funktionen des Organismus herbeiführen. Der Atem ist die einzige menschliche Körperfunktion, welche unwillkürlich abläuft, jedoch willkürlich gesteuert werden kann.

Es existieren zahlreiche Atemtherapien, diese unterscheiden sich selten in ihrer Zielsetzung, der primäre Unterschied besteht in der Regel lediglich in der Methodik.

Atemtechniken finden sich in zahlreichen Anwendungsgebieten wieder, auch in der Antike wurde diese Art von Therapie bereits verwendet. Zu den gängigen Anwendungsgebieten gehören mitunter

  • Muskelverspannungen
  • Stress
  • Atembeschwerden
  • eine unzureichende Sauerstoffversorgung

Siehe: Technik der Quadratischen Atmung

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