Die Deutschen haben tendenziell Verständnis für das aktuelle Handeln von Rußland und Präsident Wladimir Putin. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen der Deutschen in die Nato, die EU und die USA.
1. Es gibt in Deutschland eine pazifistische Grundstimmung. 
„Nie wieder Krieg!“ war die Lehre der meisten Deutschen aus dem 2. Weltkrieg. Es gibt die Ansicht, daß sich Staaten, also der Westen und Russland, vertragen sollen. Deshalb möchten viele Deutschland auch in einer Vermittlerrolle sehen. Die jahrzehntelangen Ostermärsche in (West-)Deutschland wurden von breiter pazifistischer oder antimilitaristischer Motivation getragen. Die sozialistische DDR  verstand sich offiziell als „Friedensstaat“ und die Menschen im Ostteil Deutschlands wurden entsprechend beeinflußt. Es gab sogar spektakuläre Aktionen der Friedensbewegung in der DDR, die sich ebenfalls gegen eine Militarisierung in der DDR richtete. Die aktuelle deutsche Bürgerbewegung (neue Montagsdemos) setzt sich für den FRIEDEN ein!
2. Es gibt unter den Deutschen eine kritische Haltung gegenüber der NATO. 
In den 1980er Jahren demonstrierten Hunderttausende allein in West-Deutschland gegen den NATO-Doppelbeschluss zur atomaren Aufrüstung Deutschlands. Der Jugoslawien-Krieg, der 2. Irak-Krieg, der Afghanistan-Einsatz haben das Image der Nato in Deutschland weiter geschädigt. Und warum Deutschland am Hindukusch in Afghanistan verteidigt werden solle, akzeptiert kaum einer. Die Nato wird immer mehr als Weltpolizist erlebt, obwohl sie als „Verteidigungsbündnis“ gemeint war.
3. Es gibt eine kritische Haltung der Deutschen gegenüber den USA.
Immer mehr Menschen wollen nicht weiter dem imperialen Streben (z.B. Militärbasen weltweit und in Deutschland), den alle Welt kontrollierenden Handlungen (z.B. NSA), den andauernden widerrechtliche Aktionen (z.B. Gefangenenlager nicht nur auf Cuba), den konsequenzen-reichen Lügen (z.B. 11.9.2001, Irak-Kriegsgrund) der USA folgen.
4. Es gibt eine kritische Haltung gegenüber der EU bei den Deutschen.  
Der Anteil in der gesamten EU-Bevölkerung, die ein negatives Bild von der EU haben steigt über 1/3 – laut offizieller Untersuchungen. Auch die Deutschen werden nicht über die EU gefragt, sogenannte „Europawahlen“ interessieren höchstens die Hälfte der Bevölkerung. Über 70 % der Deutschen wollten den Euro nicht, sie wollen auch keine Europa-Zentralregierung, den Unsummen von Steuergeldern verschlingenden EU-Monsterapparat, die teils dummen Bevormundungen (z.B. EU-Regelungen über Gurken-Form und Apfelgröße) uvm.
Der Billionen-„Rettungsschirm“ der EU ist nach den Verträgen verboten, entsprecht aber der NATO-Beistandspflicht im Falle eines Angriffs auf ein EU-Mitgliedsland. Doch die NATO wird von den nicht-europäischen Interessen der USA bestimmt.  „im Krieg ist dann offenbar auch ein Rechtsbruch erlaubt, ohne das Volk zu fragen“ (Die Presse) 
Typischer Internet-Kommentar: „Wer ist dieser Schulz eigentlich? 90 Prozent der EU-Bevölkerungen kennen den gar nicht, und gewählt hat den auch niemand. Er soll sich zum Teufel scheren, ebenso wie die gesamte EU-Junta.“  (Bemerkung: Martin Schulz ist Vorsitzender des Europaparlaments)
5. Die Deutschen haben eigene Wirtschaftsinteressen im Verhältnis zu Rußland
Es sind die jahrzehntelangen ökonomischen Verbindungen Ost-Deutschlands sowieso und auch Westdeutschlands (die strategischen deutsch-sowjetischen Röhrengeschäfte von 1959 bis 1962 sowie die Röhren-Erdgas-Geschäfte seit 1970) 
Die Deutschen haben Angst, durch unbesonnene Politik des Westens im Winter ohne Gas aus Rußland dazustehen.  
Sie wünschen sich eine neutrale Rolle Deutschlands im USA-Rußland-Konflikt, der stellvertretend über die Ukraine ausgetragen wird.
6. Die Deutschen wollen endlich als souveränes Land mit gesundem Nationalbewußtsein leben.
Die Deutschen akzeptierten seit dem Ende des Kalten Krieges (etwa 1990) die Politik einer strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland.
Es wird aber immer deutlicher, daß das heutige Deutschland wie ein (Vasallen-)Bundesstaat der USA geführt wird und die amtierenden Politiker in Deutschland nur Marionetten sind und die europäische Partnerschaft mit Rußland den US-amerikanischen Interessen widerstrebt. Das ruft auch Fragen zur wahren Geschichte auf, warum mit Deutschland noch kein Friedensvertrag geschlossen wurde usw. 
7. Die negative Berichterstattung über Putin kommt bei den Deutschen nicht an 
Es gibt durchaus Sympathien für diesen starken Mann Wladimir Putin. Es gibt durchaus Verständnis dafür, daß Russland ihn braucht, schon weil das Land so groß und so schwer zu regieren ist. Immerhin lebten 17 Millionen Deutsche bis 1990 engstens mit der Sowjetunion in allen Hinsichten verbunden. Die meisten Deutschen haben auch die in Deutsch gehaltene Rede von Wladimir Putin im deutschen Bundestag am 25.09.2001 als historische Handreichung Rußlands gegenüber Deutschland verstanden – und nicht als Kriegserklärung.
 
„Die Bevölkerungen wollen keine Sanktionen gegen Russland; sie wollen auch keine Fortsetzung des jahrzehntelangen kalten Krieges, sondern Frieden. 
Die Berliner Politiker der SPD, CDU und auch DIE GRÜNEN agieren nur als armselige Handlanger des US-Imperialismus; 
Deutschland darf die ukrainische Marionettenregierung der USA nicht anerkennen. 
Es muß endlich einen Friedensvertrag mit Russland abschließen.“