Einige Gedanken zum Karfreitag 2017

Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi. Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. (Wikipedia)

  • Karfreitag ist im katholischen Kalender das wichtigste Fest des Jahres – der Tag im Jahr, an dem sich der Tod von Jesus Christus durch Kreuzigung wiederholt.
  • In Deutschland ist dieser Tag sogar ein Feiertag. So kann man eigentlich in Ruhe – ohne den geschäftigen oder geschäftlichen Alltag – diesen bedeutsamen Tod neu reflektieren.
  • Gläubige Christen verstehen meist das historische Geschehen am Karfreitag als Opfertod – manche Katholiken fasten auch deshalb an diesem Tage. Sie glauben, daß Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben (ist)“. War dieser Jesus ein Mensch oder Gottes Sohn? Und auch der exakte Ablauf dieser Kreuzigung und Tötung von Jesus kann nicht mehr bewiesen werden. (Bis dahin, daß offenbar Jesus noch viele Jahre in Indien mit seiner Familie weiter lebte.) Daher ist das wohl vielmehr ein Symbol und die konkrete Ausschmückung  eines solchen leidvollen Fügens in ein grauenvolles Schicksal eines Menschen (Gottessohnes) wird eher der Phantasie einiger Priester, Übersetzer und Verleger der Bibelgeschichte mit bestimmten Absichten entsprungen sein.
  • Wie oft wurden wir durch Kirchen mit der Bibel und ihren Ritualen belogen (siehe „The Da Vinci Code – Sakrileg“)? Allein „Ostern“ ist eine weltweite Tradition, die viele Bräuche enthält, von denen die Menschen glauben, sie seien „christlich“. Doch „Ostern“ kann nicht in der Bibel gefunden werden!
  • „Die meisten Menschen folgen einfach dem, was ihnen beigebracht wurde, mit der Annahme, daß sie das Richtige tun und glauben. Sie nehmen einfach ihren Glauben als Tatsache hin.“ (DAVID C. PACK: Die Wahre Herkunft von Ostern)
  • Ostern hat lange heidnische Wurzeln: „Ostern – der Name Ostern kommt zu uns von Ostera oder Eostre, der Anglosächsischen Göttin des Frühlings, für die ein jährliches Frühjahrsfest gehalten wurde. Es ist von diesem heidnischen Fest , daß einige unserer Ostergebräuche abstammen“ (Hazeltine, S. 53). Die göttliche Natur steht im Frühjahr wieder auf, beginnt erneut zu leben und wir schließen uns ihr an, bestellen erneut die Felder, um später Früchte zu ernten.

Wozu überhaupt Opfer-Rituale ?

Wieso muß ein Gott, dessen Wesen überströmende und bedingungslose kosmische Liebe ist, durch ein Blutopfer versöhnt werden? Das ist ein diametraler Widerspruch!

„Gott braucht überhaupt keine Religionen. Gott braucht gar nichts. Er braucht nicht nur keine Religionen. Gott braucht weder Verehrung noch Gehorsam oder Liebe. Das ist für manche schwer zu verstehen, denn wie gesagt: Die Menschen haben Gott geschaffen, obgleich sie behaupten, er habe sie nach seinem Bild geschaffen. Dabei ist es das Gegenteil. Wir haben einen Gott geschaffen, der geliebt und verehrt werden muss, dem man gehorchen muss und so weiter. Für mich sind das Konstrukte einer beschränkten, primitiven Auffassung. Ich denke nicht, dass Gott Religionen braucht. Er braucht nichts. Wie könnte Gott etwas brauchen, wenn er Ursprung aller Existenz ist? Hier widerspricht sich die Religion selbst: Die Religion will uns glauben machen, und das sagen alle Religionen der Welt, dass Gott alles geschaffen hat. „Ich bin Alpha und Omega. Der Anfang und das Ende.“ Es gibt also nichts, was nicht von Gott geschaffen ist. Deshalb ist jegliche Existenz etwas, was vom Ursprung aller Dinge stammt, und das ist Gott. Wenn das also wahr ist, was sollte Gott dann brauchen? Was sollte Gott brauchen? Die Antwort ist natürlich: „Nichts!“ Der Ursprung aller Dinge braucht natürlich nichts, da alles daraus hervorgeht.“ (Donald Walsch, „Gespräche mit Gott“)

Kann Jesus nicht dieselbe Bedeutung als Christus ohne Leiden, Qualen, Blut und Tod haben? Wir Menschen können aus friedlicher Erkenntnis der Wahrheit, Erkennen unseres wahren göttlichen Seins lernen und uns voran entwickeln!

ABER: Wieviele Menschen wurden und werden – nicht nur am Karfreitag – „geopfert“?

 

„Christliche“ Kirche und die unzähligen Menschen-Opfer

Hexen, Feuer, Hexenbrennen, Fegefeuer, Scheiterhaufen

Wie viele Menschen wurden „im Namen Gottes“ geopfert?

Aus der Mord-Bilanz der Kirche (Auswahl):

Mord an Andersgläubigen im eigenen Land; Inquisition: Jahrhunderte lang; ca. eine Million Tote
Mord an Andersgläubigen im eigenen Land und außerhalb; Judenmord; viele Millionen Tote
Mord an Andersgläubigen in anderen Ländern, v. a. Moslems; Kreuzzüge: viele Millionen Tote
Mord an Ureinwohnern eroberter Länder, z. B. Indianer: ca. 100 Millionen Tote, der größte Völkermord aller Zeiten
Mord an Kriegsgegnern und deren Familien; zahllose von der Kirche inspirierte und gesegnete Kriege; viele Millionen Tote
Mord an Behinderten; gefordert, beteiligt oder geduldet, z. B. im Dritten Reich; Tausende von Toten
Mord an Regimegegnern von Diktaturen unter direkter kirchlicher Beteiligung, z. B. in Argentinien (mehr dazu hier; oder unsere Meldung hier)
Mord an Volksgruppen innerhalb eines Staates unter direkter kirchlicher Beteiligung; z. B. Serben in den 40-er Jahren in Kroatien oder Tutsi in den 90-er Jahren Ruanda
Mord an Indianerkindern, meist auf indirekte Art, in Kanada und den USA im 20. Jahrhundert. Über 60 % der Kinder, die ihren Eltern weggenommen wurden, überlebten die kirchlichen Umerziehungsschulen nicht
Mord an Tieren; Abwertung als „seelenlose“ Wesen und Freigabe zur Schlachtung; Milliarden und  Billionen von Toten
Seelenmord an Hunderttausenden von Kindern im 20. und 21. Jahrhundert durch Kinderschänder-Verbrecher im Talar

Modernes Geldsystem und die täglichen Opfer

Heute steht sehr dringend und existentiell die Erforschung des Phänomens GELD auf der Tagesordnung! Die Intention des Geldes, der Geldvermehrung (Profitmaximierung) „geht über Leichen“, denn am meisten wird im Krieg verdient, wobei vor allem und zuerst der „Krieg zwischen Reich und Arm“ geführt wird.

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ (Warren Buffett)

CoverChristoph Türcke hat sich dazu verdient gemacht mit seinem Buch “Mehr! Philosophie des Geldes“

Kurzbeschreibung: Christoph Türcke geht den archaischen Ursprüngen des Geldes nach und entwickelt eine historisch-philosophische Genealogie, die von den sakralen Anfängen bis in die Gegenwart reicht. Detektivisch legt er offen, wie es zur „Plusmacherei“ und wie es zur Münze kam. Er stellt das kapitalistische Geldsystem ebenso auf den Prüfstand wie seine sozialistischen Überwindungsversuche und die Hoffnungen auf einen geldlosen Zustand. Im Geld steht die Welt Kopf. Seine ungeheure Faszinationskraft und Dynamik sorgen dafür, dass es zusehends in nichtmonetäre Räume eindringt und sie umkrempelt. Geld besetzt unsere Wünsche und Gedanken – und das keineswegs erst seit der Einführung der Münze oder gar dem Beginn des neuzeitlichen Geldumlaufs. Dennoch ist nicht ausreichend geklärt, was Geld ist – weil nie radikal genug danach gefragt wurde, wo es herkommt. Wer das erfahren will, muss mit Christoph Türcke ins Dunkel der Frühgeschichte eintreten. Von dort aus aber lässt sich das Geheimnis des Geldes lüften. Noch nie ist eine Erklärung des Geldes vorgelegt worden, die so tief und früh ansetzt und dabei so viel Licht in neuere und neueste Geldbewegungen bringt.

Ein Zitat von P.J. Dunning (1860), das Karl Marx in einer Fußnote im „Kapital“ bekannt machte: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“

Weltweite Pädophilie fordert täglich Opfer

Portrait, Kind, HändeWeltweit sind Politiker, Staaten und Geheimdienste in das Pädophilen-Netzwerk „Pizzagate“ verstrickt. Der Sumpf der Pädophilie hat geopolitische Ausmaße. „Politiker, die pädophile Tendenzen haben, werden für die Macht herangezogen, weil sie später erpresst und kontrolliert werden können.“ (epochtimes.de)

 

Organspende und Organraub fordert täglich Opfer

Bildquelle: Organspende von Marcus Gottfried | Politik Cartoon

Organraub ist „Tötung auf Bestellung“, um die Organe des Opfers verkaufen und transplantieren zu können.

 

 

Moderne Psychiatrie und fixiert „Gekreuzigten“

Ketten, Gefangen, Psyche, Mann, Patient, Schrei, Leiden„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.” (Helmut Schmidt, Ex-Bundeskanzler)

„Wer nun aus dem ein oder anderen Grund wiederum genügend Einblicke in das moderne System “psychiatrischer, gesellschaftlicher Versorgung“ bekommen hat, der weiß, um auf das Karfreitagsbild des gekreuzigten Christus zurückzukommen, dass dort tagtäglich Menschen anhand sogenannter Fixierbetten “gekreuzigt“ werden, und in der Folge mit dem diagnostischen Stigma einer “psychischen Erkrankung“ versehen und eindringlich zum regelmäßigen Konsum pharmazeutischer Produkte angehalten werden. Die hierarchische Struktur besonders im stationären Bereich des Psychiatriesystems baut, vor dem Hintergrund eines sich zunehmend kommerzialisierenden Verwaltungsapparats, auf die zentrale Rolle der medizinischen Disziplin des/der PsychiaterIn, dessen/deren “Kernkompetenz“, wenn man dieses Wort dafür verwenden mag, darin besteht, möglichst zügig zu ermitteln, welches pharmazeutische Produkt in welcher Dosis und zu welcher jeweiligen Tages- oder Nachtzeit dem entsprechend Behandelten zu verabreichen sei.

Für eine weitere Betrachtung der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rolle des Psychiatriesystems und des daran sich ankoppelnden pharmazeutischen Industriekomplexes wäre eine eingehende psychologische Betrachtung der Wirkung einer solchen Behandlung auf die individuell-betroffene wie auch auf die kollektive Psyche sinnvoll, welche ich aber an dieser Stelle nicht zu schreiben vermag.

Allein kollektiv gesehen, ist zu beachten, dass in diese “Stigmatisierungsmühle“ in erster Linie diejenigen Menschen geraten, die in unserer scheinbar so freien und weltoffenen Gesellschaft als unangenehm aus dem Rahmen fallend und störend, oder auch als gefährdet und/oder irgendwie hilfsbedürftig auffallen, und um die sich dann meist die Polizei und/oder ein Rettungsdienst kümmert. Und man kann sich leicht denken, dass die Person “Jesus Christus“, wie sie in der Bibel beschrieben steht, in unserer heutigen Zeit lebend, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit früher oder später und mit entsprechender Zwangsbehandlung zum “psychisch Kranken“ erklärt worden wäre. So gesehen wird das Leiden Christi dort in institutionalisiertem Stil vervielfältigt, es werden zahlreiche psychische “Menschenopfer“ erzeugt (die sog. Diagnoseschlüssel, Listen von angeblich krankhaften, psychischen Auffälligkeiten werden von Jahr zu Jahr länger und umfangreicher) und in die gesellschaftliche Isolation getrieben bzw. in entsprechenden sozial-psychiatrischen Einrichtungen ghettoisiert, während doch für die Menschen besonders im christlich geprägten europäischen Kulturraum gerade in der jetzigen Zeit eigentlich die reale Chance besteht, sich der Mechanismen von “Sünde“ bzw. von SCHULD, die man sich über ungezählte Generationen hinweg hat aufbürden lassen, auf der einen und Geldschöpfung und -verteilung auf der anderen Seite gewahr zu werden, und sich damit gemeinschaftlich in einem friedlichen Transformationsprozess von diesem leidvollen Kapitel der Geschichte selbst zu erlösen, also tiefe, seelische Heilung zu erfahren. Dies setzt aber wohl die individuelle Bereitschaft zu einer, nicht immer unbedingt angenehmen Selbstreflektion und “Herzbesinnung“ voraus, für die sich leider viele Menschen fortlaufend schlicht selbst die Zeit nicht gewähren.“ (Florian Dodel)
http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Leseprobe_Mehr.pdf

Moderne Pharmaindustrie und ihre täglichen Opfer

Medikamente, Geld, Heilung, Tabletten, ApothekeDie häufigsten Nebenwirkungen und gesundheitlichen Komplikationen werden durch die Medikamente verursacht.

Modernes Polizeisystem und die täglichen Opfer

Fotoquelle: Wikipedia, 5 Hamburger Polizei-Beamte bei einer Festnahme, 28. Mai 2007

Interessante Frage: Ostern 2017: Was würde Jesus heute tun?

Jesus (isa) lebte und starb in Kaschmir – der Film – Doku Phoenix