• Ist Dein „Job“ Deine Bestimmung?
  • Ist Dein „Job“ wirklich das, was Du gerne tun möchtest in Deinem Leben?
  • Ist Dein „Job“ Deine glücklich machende Erfüllung? 

Wie sieht es im Arbeitsleben aus? 

1) Gallup-ENGAGEMENT INDEX DEUTSCHLAND 2013 als repräsentative Situation in der „Arbeitnehmerschaft“ in Deutschland 
Zunächst einmal sind die „Arbeitnehmer“ diejenigen Menschen, die ihre Arbeit geben, um dafür vom „Arbeitgeber“ Geld für ihre Existenz zu bekommen. Das ist ein erster Aspekt der manipulierten und verdrehten (Arbeits-)Welt.
2) Das „Engagement“ oder die Motivation der Menschen in der Arbeit ist katastrophal:
• 16 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind bereit, sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma einzusetzen. 
• 67 Prozent leisten Dienst nach Vorschrift.
• 17 Prozent sind emotional ungebunden und haben innerlich bereits gekündigt (das sind etwa 7 Millionen Menschen der „erwerbstätigen“ Bevölkerung!)
3) Allein die wirtschaftlichen Folgen sind enorm:
Denn wenig motivierte Arbeitnehmer sind
• häufiger krank (7,2 Tage/Jahr), durch erhöhte Fehlzeiten hat die deutsche Wirtschaft Zusatzkosten von 18,3 Milliarden Euro/Jahr
• weniger innovativ (INNERE KÜNDIGUNG kostet der Volkswirtschaft jährlich bis zu 140 Milliarden Euro).
Diese wirtschaftlichen Forlen interessiert aber keinen einzelnen „Zur Arbeit angestellten“ Menschen. Der ist bei etwa tatsächlich 10 Millionen „Arbeitslosen“ nur um sein finanzielles Überleben bemüht.
Viele Menschen können in Deutschland nicht einmal vom Lohn für ihr Arbeit leben!
4) „Die übergroße Mehrheit der Beschäftigten fühlt sich ihrer Firma nicht verbunden“ (Wirtschaftswoche)
… weil es nicht IHRE Firma ist! Sie gehört ihnen nicht. Sie besitzen sie nicht. Wie soll da eine „natürliche“ Verbundenheit entstehen
.5) 47 % der Befragten erleben sich nicht für die Arbeit, die sie leisten, angemessen bezahlt.
Das ist doch aber das Prinzip der kapitalistischen Gesellschaft. Weil die heutigen Arbeitssklaven (sogar in der offiziellen Sprachregelung: „Lohnabhängige“, „abhängig Beschäftigte“) nicht Mitbesitzer dieser Privatunternehmen sind, werden sie auch an den erwirtschafteten Profiten nicht beteiligt. Diese Unternehmens-Profite werden ja sogar durch verschiedene Arten von Lohndumping erzielt: Gehälter für die Arbeitenden sind eben „Lohnkosten“, die so minimal wie möglich gehalten werden müssen. Viele Menschen können (in Deutschland) nicht einmal mehr vom Lohn für ihren Job leben und müssen vom staatlichen Sozialsystem finanziell unterstützt werden.Wenn das geändert werden soll, dann nicht durch ausgefeiltere Manipulationskünste der Führungskräfte (die mit 12-Stunden-Arbeitstagen ebenfalls überfordert sind), durch tolle Betriebs-Erlebnisse (nach der Arbeit gehen wir gemeinsam ins Restaurant) oder bessere Auswahlmaßnahmen für neue Mitarbeiter (Emotionale Betriebsbindung und Freundlichkeit gegenüber Kunden kann man nicht erzwingen oder befehlen!).
Dies ist ein System-Fehler und kann nicht durch Kosmetik behoben werden.
6) Dieses Macht-System der Arbeit kann keinen Spaß machen!
Beispiel für Medien-Jobs:

„Auf seinen Job ist jeder Reporter, Nachrichtensprecher, Moderator, Ressortleiter, Chefredakteur usw. angewiesen und hat in der Konsequenz den von oben kommenden Anweisungen Folge zu leisten. Im Vergleich zum Eigentümer ist selbst der Vorstandsvorsitzende eines Medienkonzerns einzig eine kleine Nummer. Derjenige, der ausschert, wird mundtot gemacht oder fliegt alternativ raus.“ (Michael Mross *1958)