1. Mehrdimensionalität des Menschen

Quelle: Kristallmensch.net, Sonder-Newsletter 6-2012

2. Psychisches bestimmt Körperliches und äußeres Verhalten

1. Ganzheit:
Höher Geist (Spirit) Geist (Mind), Seele (Soul) und Körper (Body) bzw. Verhalten bilden eine eng verflochtene Einheit, in der jeder dieser Teile die jeweils anderen beeinflusst und von diesen beeinflusst wird.
Das kann man als das Prinzip der Ganzheitlichkeit bezeichnen.

2. Mehrdimensionalität:
Der Mensch existiert gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen des Seins. Die unterstersten Dimensionen sind: Spiritualität (höherer Geist), Mentalität (Geist), Emotionalität (Seele),  Vitalität (Lebensenergie), Physikalität (Körper).
Das kann man als das Prinzip der Dimensionalität bezeichnen.

3. Hierarchie:
Der Geist bestimmt bzw. formt die Materia. Deshalb besteht eine funktionelle Hierarchie zwischen Höherem Geist (Spirit), Geist (Mind), Seel und Körper, wonach die nicht-körperliche Spirit-Mind-Soul-Einheit den Körper formt. Folglich ist im Wesentlichen jede körperliche Störung psychisch bedingt, deshalb psychosomatisch.
Das kann man als das Prinzip der Erschaffung bezeichnen.

4. Welchselwirkung:
Das Erschaffungsprinzip ist als primärer, aber nicht ausschließlicher Wirkungsstrom zu verstehen. Die Prinzipien der Ganzheitlichkeit und der Dimensionalität behalten ihre Gültigkeit. Es finden umfassende Wechselwirkungen statt.

5. Schlüssel:
Für körperliche und seelische Beschwerden gleichermaßen ist daher die geistige Dimension der Ansatzpunkt für wahre, ursächliche Heilung. Wenn Psychosomatik der zentrale Vorgang bei der Entstehung von Krankheiten ist, dann ist sie auch der zentrale Schlüssel zur Heilung. Jede wirksame Therapie und Psychotherapie bzw. psychologische Beratung müsste diesen Umstand umfassend berücksichtigen.

Die heutige Schul-Medizin und auch die materialistisch gesprägte Psychotherapie tragen im Allgemeinen weder dem Prinzip der Ganzheitlichkeit noch dem der Erschaffung genügend Rechnung.

Definitionen von Psychosomatik:

  • Richtung der Medizin, die den Einfluß des Seelischen auf körperliche Erkrankungen annimmt.
  • im engeren Sinne: Körperliche Krankheiten, deren Verständnis und Behandlung durch Einbeziehung des Seelischen bestimmt ist.
  • Im weiteren Sinne: Syndrome ohne faßbaren pathologischen Organbefund. Der psychische Anteil ist immer von unterschiedlicher Art und Gewicht für jeden einzelnen Patienten, was der Psychosomatik etwas sehr Individuelles gibt.

Psychosomatische Krankeiten:
Die folgenden Krankheiten gelten in der psychosomatisch orientierten Schulmedizin als im weitesten Sinne zumindest teilweise psychosomatisch:

  • Asthma bronchiale,
  • Migräne,
  • Neurodermitis,
  • Tinnitus,
  • Ekzeme und andere Veränderungen der Haut,
  • Schmerzen und Schmerzsyndrome, z.B. Kopfschmerz, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen;
  • vegetative Dystonie,
  • Magen-Darm-Krankheiten wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni), Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhoe), Übelkeit, Erbrechen;
  • Allergien,
  • kardiovaskuläre Beschwerden bzw. Herz-Kreislaufstörungen wie Herzneurose, Herzflattern, Atemlosigkeit und Bluthochdruck (Hypertonie);
  • Muskelverspannungen (Myogelose),
  • Schlafstörungen,
  • Depressionen,
  • ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität) sowie
  • Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa, kurz Bulimie) und Esssucht (Adipositas).

Angesichts der riesigen Anzahl an existierenden Krankheiten und Beschwerden ist diese Auflistung von noch nicht mal vollständig als psychosomatisch anerkannten Erkrankungen äußerst spärlich.

Psychosomatische Modellvorstellungen einer psychologischen Hilfe:
1. Das körperliche Symptom ist ein Symbol. Es drückt in der Beziehung zu anderen Menschen die unbewussten und nicht geäußerten Beziehungsaspekte aus.
2. Das körperliche Symptom ist eine Folge spezifisch seelischer Konflikte. Es gibt einen Parallelismus: spezifische seelische Konflikte entsprechen spezifischen körperlichen Reaktionsmustern.
3. Das körperliche Symptom tritt auf, da die Person unfähig ist, ihre Konflikte psychisch zu verarbeiten.
4. Es können psychische Symptome als Folge körperlicher Erkrankungen auftreten. Es ist wichtig, die Art der Krankheitsverarbeitung eines Patienten (hauptsächlich Abwehr und Coping) zu erforschen und einer (Psycho-)Therapie zugrunde zu legen.