Hier wird mein Ansatz zur psychologischen Behandlung individueller Konflikte und Probleme aufgezeigt

Krankheit ,  Selbstheilung und Gesundheit

Gesundheit ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. …”

Krankheit ist ein natürlicher Zustand und das Sich-krank-fühlen ist eine wichtige subjektive Erfahrung.

Gesundheit und Krankheit sind Begriffe über Prozesse, veränderbarer Zustände, Prozesse des Krank- und Gesundwerdens.

Eine klare begriffliche Abgrenzung und Gegenüberstellung beider Begriffe ist für ein richtiges Prozessverständnis Voraussetzung:

-> seelisch-geistige Gesundheit steht beim Menschen der Krankheit entgegen
-> Kern geistiger Gesundheit: Bewusstsein und Selbstbewusstsein als Voraussetzung, Handlungen verantwortlich zu planen und auszuführen
-> selbstverantwortliches Handeln bestimmt die Möglichkeiten und Grenzen des Menschen
-> auf psychosozialer Ebene existieren „funktionale Normen“ für den Umgang mit Gesundheit/Krankheit

Krankheit ist eine vielfältig bestimmte Störung der Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zum Leben generell.

Der entstehende unerträgliche innerpsychische und psychosoziale Konflikt wird zum Verursacher einer Beziehungsstörung zu sich selbst, zu anderen und zum Leben.
Heute besteht ein Widerspruch darin, dass Menschen als krank klassifiziert werden, die von einer “medizin-statistischen Norm” abweichen, die jedoch nicht anderes versuchen, als ihre komplexe Ganzheit von Geist, Seele und Körper wieder in Ordnung zu bringen bzw. zu erhalten.

Diese psychische Erkrankung selbst ist immer der Versuch, sich selbst zu heilen und eine neue Ebene der Integration zu erreichen.

Heilung bedeutet wieder ganz sein – auf allen Ebenen. Heilung kann deshalb nur synergetisch geschehen, denn es reicht nicht aus, einzelne Aspekte des Menschen bzw. nur des körperlichen Bereichs des menschlichen Seins herauszugreifen und diese zu verändern.

Nach den Erkenntnissen der Psychoneuro-Immunologie hat die Veränderung im Unterbewußten direkt neuronale Rückwirkungen und setzt damit gezielt Selbstheilungsprozesse auf der Körper- und Verhaltensebene in Gang.

Siehe auch die Erkenntnisse über die Psychosomatik.

Deshalb kann jede Hilfe von außen immer nur eine Selbsthilfe zur Unterstützung von Selbstheilung sein. 

Mehrdimensionalität des Menschen 

Der umgibt sich  auf verschiedenen Seins-Ebenen mit Hüllen:

  • Schicksalshülle,
  • Gedankenhülle,
  • Gefühlshülle,
  • Energiehülle,
  • grobstoffliche Materiehülle

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Psychisches bestimmt Körperliches und äußeres Verhalten 

  1. Ganzheit:
    Höher GEIST (Spirit), Geist (Mind), Seele (Soul) und Körper (Body) bzw. Verhalten bilden eine eng verflochtene Einheit, in der jeder dieser Teile die jeweils anderen beeinflusst und von diesen beeinflusst wird.
    Das kann man als das Prinzip der Ganzheitlichkeit bezeichnen. 
  1. Mehrdimensionalität:
    Der Mensch existiert gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen des Seins. Die unterstersten Dimensionen sind: Spiritualität (höherer Geist), Mentalität (Geist), Emotionalität (Seele),  Vitalität (Lebensenergie), Physikalität (Körper).
    Das kann man als das Prinzip der Dimensionalität bezeichnen. 
  1. Hierarchie:
    Der Geist bestimmt bzw. formt die Materia. Deshalb besteht eine funktionelle Hierarchie zwischen Höherem Geist (Spirit), Geist (Mind), Seele und Körper, wonach die nicht-körperliche Spirit-Mind-Soul-Einheit den Körper formt. Folglich ist im Wesentlichen jede körperliche Störung psychisch bedingt, deshalb psychosomatisch.
    Das kann man als das Prinzip der Erschaffung bezeichnen. 
  1. Wechselwirkung:
    Das Erschaffungsprinzip ist als primärer, aber nicht ausschließlicher Wirkungsstrom zu verstehen. Die Prinzipien der Ganzheitlichkeit und der Dimensionalität behalten ihre Gültigkeit. Es finden umfassende Wechselwirkungen statt. 
  1. Schlüssel:
    Für körperliche und seelische Beschwerden gleichermaßen ist daher die geistige Dimension der Ansatzpunkt für wahre, ursächliche Heilung. Wenn Psychosomatik der zentrale Vorgang bei der Entstehung von Krankheiten ist, dann ist sie auch der zentrale Schlüssel zur Heilung. Jede wirksame Therapie und Psychotherapie bzw. psychologische Beratung müsste diesen Umstand umfassend berücksichtigen. Die heutige Schul-Medizin und auch die materialistisch geprägte Psychotherapie tragen im Allgemeinen weder dem Prinzip der Ganzheitlichkeit noch dem der Erschaffung genügend Rechnung. 
  1. Psycho-Somatik:
  • Psychosomatik ist die Richtung der Medizin, die den Einfluß des Seelischen auf körperliche Erkrankungen annimmt.
  • im engeren Sinne: Körperliche Krankheiten, deren Verständnis und Behandlung durch Einbeziehung des Seelischen bestimmt ist.
  • Im weiteren Sinne:Syndrome ohne faßbaren pathologischen Organbefund. Der psychische Anteil ist immer von unterschiedlicher Art und Gewicht für jeden einzelnen Patienten, was der Psychosomatik etwas sehr Individuelles gibt. 

Psychosomatische Krankheiten:

Die folgenden Krankheiten gelten in der psychosomatisch orientierten Schulmedizin als im weitesten Sinne zumindest teilweise psychosomatisch:

  • Asthma bronchiale,
  • Migräne,
  • Neurodermitis,
  • Tinnitus,
  • Ekzeme und andere Veränderungen der Haut,
  • Schmerzen und Schmerzsyndrome, z.B. Kopfschmerz, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen;
  • vegetative Dystonie,
  • Magen-Darm-Krankheiten wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni), Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhoe), Übelkeit, Erbrechen;
  • Allergien,
  • kardiovaskuläre Beschwerden bzw. Herz-Kreislaufstörungen wie Herzneurose, Herzflattern, Atemlosigkeit und Bluthochdruck (Hypertonie);
  • Muskelverspannungen (Myogelose),
  • Schlafstörungen,
  • Depressionen,
  • ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität) sowie
  • Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa, kurz Bulimie) und Esssucht (Adipositas).

Angesichts der riesigen Anzahl an existierenden Krankheiten und Beschwerden ist diese Auflistung von noch nicht mal vollständig als psychosomatisch anerkannten Erkrankungen äußerst spärlich. 

Unser mehrdimensionales Konzept

1) Ein körperliches Symptom ist ein SYMBOL.

Es drückt in der Beziehung zu sich selbst, zu anderen Menschen und zum Leben generell die unbewussten und nicht geäußerten Aspekte aus. Das heißt, da uns diese Dinge nicht bewußt sind, macht uns der Körper mit Krankheiten (Schmerzen, Fehlfunktionen, Leiden) darauf aufmerksam.

2) Das körperliche Symptom (z.B. die Krankheit) ist eine WIRKUNG (Folge) spezieller seelischer Konflikte.

Es gibt eine Parallele zwischen diesen speziellen seelischen Konflikten und den spezifischen körperlichen Reaktionsmustern.

Z.B. sagt die Lage eines Krebses schon etwas über das seelische Problem des Betreffenden aus (etwa Unterleibs- oder Brust-Krebs bei Frauen)

3) Das körperliche Symptom tritt auf, da der Mensch bisher nicht fähig war, diese inneren Konflikte zu verarbeiten und aufzulösen.

4) Der wahrscheinliche geistig-seelische Grund (URSACHE) beispielsweise für eine Krebs-Erkrankung ist eine tiefe Verletzung oder Erschütterung (Trauma) des betreffenden Menschen, die etwa 1,5 bis 2 Jahre vor dem Beginn der Erkrankung lag, oder es stellt ein noch tiefer liegendes Geheimnis, eine Trauer, einen lange bestehenden Groll oder Hass auf jemanden dar, die am SELBST nagen und Sinnlosigkeit empfinden lassen.

Da dies nicht aufgelöst wurde bzw. werden konnte (wie es zum Beispiel ganz natürlich innerhalb eines Trauer-JAHRES geschieht), wird das Problem schließlich auf der Körper-Ebene manifestiert – es zeigt dem Menschen dann, was er zur Lösung tun muß.

4) Da wir Menschen leider diese Auflösung der inneren Konflikte nirgends lernen und die heutige Schulmedizin nur auf der Ebene der Auswirkungen (Körper) arbeitet und nicht auf der Ebene der Ursachen (Geist und Seele), wird durch die medizinische Behandlung mit z.B. chemischen oder radiologischen Mitteln der gesamte Körper in seiner selbständigen Abwehr- und Selbst-Heilungsfunktion noch zusätzlich geschwächt und der Mensch nicht unterstützt in der Auflösung der URSACHEN seiner Erkrankung.

5) Hier setzt unsere mehrdimensionale Hilfe an: Wir helfen dem Klienten, damit er sich selbst hilft, seine Lebensthemen zu verstehen und aufzulösen, damit sie keine Ursache mehr für körperliche Leiden sind.

6) Doch das bedeutet Mühen und Arbeiten an sich selbst unter Anleitung von uns. Das können wir dem Menschen nicht abnehmen.

„Wer nicht bereit ist, sein Leben zu ändern, dem kann nicht geholfen werden.“
(Hippokrates, um 460 vor Chr.)

Falls der betreffende Mensch unsere Hilfe sucht, müssen wir Folgendes beachten:

„Wenn jemand Heilung sucht, frage zuerst, ob er bereit ist, künftig die Ursachen der Krankheit zu vermeiden. Erst dann darfst du ihm helfen!“
(Sokrates, 469 bis 399 vor Chr.)

Behandlung in den verschiedenen Dimensionen mit verschiedenen Heil-Energien aus Heil-Mitteln bzw. Heil-Methoden

„Eine vom Bewusstsein aufrecht erhaltende Vorstellung erscheint als Körper, der mit einem entsprechenden feinstofflichen Körper (Puryastaka oder Ativahika) verbunden ist. Dieser setzt sich aus Geist, Intellekt, Ich-Bewusstsein und den fünf Elementen zusammen. Das Selbst ist formlos, aber der Puryastaka streift in fühlenden und nicht fühlenden Körpern durch diese Schöpfung, bis er sich gereinigt hat, lebt, als ob er im tiefen Schlaf sei und erlangt Befreiung.“  (Yoga Vasistha, Swami Venkaesananda)

Deshalb nenne ich diese Behandlungs-Praxis auch „psycho-sophisch“, weil sie über die psychologische oder psycho-therapeutische hinaus geht.

Der HEILUNGS-WEG

1. LIEBEN (Schöpfungs-Kraft, hohe Geisteskraft, Über-Bewußtsein)
Mit Höherem Selbst rückverbinden Bitte um Hilfe an höheres Selbst

Annehmen, was ist

Kosmische Gesetze verstehen

Karmische Ursachen erkennen

2. DENKEN (Gedanken-Kraft, bewusste Verstandes- bzw. Willenskraft)
Destruktive Gedanken- und Glaubensmuster lösen Gedanken kontrollieren

neues schöpferisches Denken

3. FÜHLEN (Gefühls-Kraft, bewusste Verstandes- und unterbewusste Helferkraft)
Emotionale Konflikte und soziale Verstrickungen lösen Gefühle kontrollieren

Bedürfnisse wahrnehmen + befriedigen

4. VITALISIEREN (Lebens-Kraft, unterbewusste Helferkraft)
Energie-Blockaden und Energie-Staus lösenSich von destruktiven Elementalen lösen Lebens-Energie kontrollieren

Unter-Bewusstsein neu programmieren

5. HANDELN (Muskel-Kraft, unterbewusste Helferkraft)
Destruktive (Sucht-) Handlungen aufgeben Körper- und Handeln kontrollieren

neue Fähigkeiten entwickeln

neuesVerhalten programmieren

6. LEBEN (Steuern des Gesamtsystems)

Rückinformationen verarbeiten

Das natürliche Leben bekräftigen

Lebenskurs halten

Meine Erklärung: 

Ich diagnostiziere keine Krankheiten und behandle keine Symptome.

Meine Einzelsitzungen haben das Ziel, Energiemuster von blockierenden Glaubenssätzen und energetische Spuren von traumatischen Lebenssituationen bzw. von unverarbeiteten sozialen Erlebnissen und ungeklärten inneren Konflikten aus der Vergangenheit so aufzuarbeiten und aufzulösen, daß beim Gedanken daran keine belastenden bzw. beeinträchtigenden unwillkürlichen Reaktionen mehr auftreten und daß der Klient zugleich Erfahrungen und Erkenntnisse für seinen weiteren glücklichen Lebensweg daraus gewinnt.

Ich setzte dafür verschiedene Mittel und Methoden ein, die der Aktivierung der geistigen und energetischen Kräfte des Klienten zur Selbstheilung und Selbstorganisation dienen.

Dieses Vorgehen fördert die Selbstverantwortung des Klienten für sein umfassendes Wohlbefinden. Er wird ermutigt und befähigt, selbst die Regie sowohl über den eigenen Heilungsprozeß, als auch über sein Leben insgesamt zu übernehmen. So halte ich es mit Hippokrates (um 460 vor Chr.):         

„Wer nicht bereit ist, sein Leben zu ändern, dem kann nicht geholfen werden.“

Das Ergebnis ist ein stark verbessertes Lebensgefühl, mehr innere Freiheit, mehr Lebendigkeit und Selbstverantwortung. Dies kann sich gegebenenfalls auch positiv auf eine Therapie psychischer und/oder physischer Krankheiten auswirken.

Ich arbeitete gegebenenfalls mit Ärzten, Heilpraktikern, Psychotherapeuten oder anderen Heilern zusammen. Ich behalte mir das Recht vor, Klienten im Bedarfsfall an andere Spezialisten zu verweisen. 

Dipl.-Psychologe Dr. Wolf Barth