Sahra Wagenknecht – als Kommunistin zur Bildungs-Elite Deutschlands gehörend

Stell‘ Dir vor, es ist Sozialismus und keiner geht weg. (Christa Wolf)

  • Kluge Hoffnungsträgerin der Sozialisten in Deutschland
  • Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag,
  • promovierte Volkswirtin,
  • Publizistin

Biographie

  • Sahra Wagenknecht wurde am 16. Juli 1969 in Jena in der DDR geboren.
  • 1990 bis 1996 Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur, Abschluss mit einer Arbeit über Hegel und Marx
  • 2012 Dissertation in Volkswirtschaftslehre zum Thema Sparverhalten
  • 1991 bis 1995 und 2000 bis 2007 Mitglied des Parteivorstandes der PDS bzw. der Linkspartei.PDS, seit 2007 Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE
  • 1998 Direktkandidatin der PDS zur Bundestagswahl in Dortmund
  • 2004 bis 2009 Mitglied des Europaparlaments (Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie)
  • Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 2009-2011 Wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • Seit Mai 2010 Stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE
  • Seit 2011 Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE
  • Seit Oktober 2015 Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE

Einige Merkmale von Sahra Wagenknecht

  • Kämpft um die heutige politische Anwendung der Quellen des sozialistischen Gesellschaftskonzepts bei Marx, Engels & Co.
  • Fähigkeit zur fundierten und messerscharfen Argumentation
  • Konstruktive Provokatorin, auch innerhalb der eigenen Partei
  • Absichtliche Ähnlichkeit zu Rosa Luxemburg, der einflussreichsten Repräsentantin der deutschen Arbeiterbewegung??
  • „Wer ist diese Frau, die intelligent genug ist, das System zu hinterfragen, aber nicht schlau genug, um Herzen zu fangen?“ (Süddeutsche)
  • Etiketten der Presse („üble Denunziationen“ – Sarah Wagenknecht). : »schwarzhaarige Sirene«, »Neostalinistin«, »Ultrakommunistin«, »rotes Teufelchen«,»schönste Linke aller Zeiten«,»Hummerkommunistin«
  • gilt als „die schöne Kommunistin“, (brigitte.de🙂 Sie will die „schönste Seite des Sozialismus“ sein
  • Zu links für die Linke (?)
  • bringt öfter mit ihrer Überzeugungskraft Talkshows zum Schweigen

Kapitalismus, was tun? :: Betroffen sind alle, aber nur wenige sehen, was tatsächlich geschieht. Wer die inzwischen von den Medien ausgeblendeten Hintergründe und die absehbaren Konsequenzen verstehen will, tut gut daran, sich die komplizierten Sachverhalte von der ausgewiesenen Wirtschaftsexpertin Sahra Wagenknecht erklären zu lassen. Selten hat jemand die Finanzwelt derart klarsichtig erläutert. Die Autorin schließt mit einer deutlichen Ansage: "Es gab selten ein System, das so w...

Zitate von Sahra Wagenknecht

  • „Damals zeichnete sich ab, dass die DDR sich grundlegend verändern muss – oder untergehen wird. Ich wollte, dass sich der Sozialismus in der DDR so wandelt, dass er endlich attraktiv für die Leute wird. Zugleich war im Frühjahr 89 der Opportunismus derjenigen, die ihr Fähnchen nach dem neuen Wind ausrichteten, schon deutlich spürbar. Beides war für mich ein Grund, in die SED zu gehen, ganz abgesehen davon, dass mich die SED vorher wahrscheinlich nicht genommen hätte.“ (zeit.de)
  • „Mir fällt ein Buch ein, Doktor Faustus von Thomas Mann, mit dem tragischen Ende des Helden. Ich habe es 1990 gelesen. Danach hatte ich das Gefühl: Wenn ich nicht politisch tätig werde, sondern die Entwicklung nur intellektuell begleite und für mich kommentiere, dann gerate ich vielleicht auch in einen abgrundtiefen, zerstörerischen Zynismus.“  (zeit.de)
  • „Die EU-Staaten sollten beschließen, dass alle Schulden oberhalb einer bestimmten Grenze nicht mehr zurückgezahlt werden.“ Wagenknecht schlägt 60 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung als Grenze vor.
  • Der Schuldenschnitt führe zu einer Pleite vieler europäischer Banken und Versicherungen. Diese Pleite sei gerechtfertigt, denn „Risiko und Haftung hängen in einer Marktwirtschaft nun einmal zusammen.“
  • Die wenigsten Leute haben in ihrem Leben eine Million Euro Geldvermögen erarbeitet. Es ist entweder geerbt oder stammt aus Spekulationen.
  • Flüchtlinge hungern und ihre Kinder erhalten keine Bildung, weil die reichen Länder zwar Milliarden für Kriege, aber nur lächerliche Summen für humanitäre Hilfe übrig haben
  • Wer von Flüchtlingen redet, darf von Kriegen, Drohnenterror und Waffengeschäften nicht schweigen.
  • Die wirklich teuren Flüchtlinge, das sind nicht die, die vor Krieg und Terror fliehen. Die wirklich teuren, das sind die Steuerflüchtlinge, das sind die Konzerne und reichsten Familien, die mit tausend Tricks die öffentliche Hand in Deutschland jedes Jahr um bis zu 100 Milliarden Euro prellen.
  • Nur eine kleine Minderheit der Flüchtlinge schafft es bis Europa. Millionen leben unter unwürdigen Bedingungen in den Lagern der Nachbarstaaten.
  • Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht dann eben auch verwirkt.
  • Jeder Altenpfleger leistet mehr für die Gesellschaft als alle Investmentbanker zusammen.
  • Die DDR war das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer bisherigen Geschichte geschaffen haben.
  • Repräsentanten eines Staates, die sich von Bankvorständen oder vom Management gewisser Automobilkonzerne wie dumme Tanzbären am Nasenring durch die Manege ziehen lassen, entwürdigen die Demokratie.
  • Sie können heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der DAX-Konzerne fallen, sind von ungleich größerer Relevanz.
  • Wenn ein Land sich von einer Minderheit, den Eignern und Dirigenten des großen Kapitals, vorschreiben lässt, welche Prioritäten es setzt, dann hat das mit Demokratie nichts zu tun.
  • Marxistin sein heißt zu versuchen, die Gesellschaft von ihren ökonomischen Grundlagen her zu verstehen. Es heißt auch, sich nicht mit diesem Kapitalismus abzufinden und eine sozialistische Alternative für möglich zu halten.
  • Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
  • Sozialismus muss so attraktiv sein, dass man die Leute nicht einmauern muss.
  • Es ist schon unglaublich, wie ungeniert eine Regierung, die aus angeblicher Geldnot ALG-II-Empfänger und Rentner um ein menschenwürdiges Leben bringt, maroden Banken weitere Milliarden an Kapitalhilfen und Garantien hinterher wirft.
  • Für mich ist Sozialismus Voraussetzung für Demokratie.
  • „Man kann im Rahmen des Grundgesetzes wunderbar den Kapitalismus überwinden – und mehr als das wollen wir auch nicht.
  • Die wenigsten Leute haben in ihrem Leben eine Million Euro Geldvermögen erarbeitet. Es ist entweder geerbt oder stammt aus Spekulationen.
  • Aber wirkliche Demokratie gibt es im Kapitalismus so wenig wie in der DDR.
  • „Die DDR will ich natürlich nicht zurückhaben.“
  • „Geteilt ist Deutschland heute weit mehr zwischen Arm und Reich als zwischen Ost und West. Niedrigrenten und Niedriglöhne auf der einen, unendlicher privater Reichtum auf der anderen Seite wären in der alten Bundesrepublik so nicht möglich gewesen.“ (gala.de)
  • „Ohne die Einheit hätte ich nicht meine große Liebe kennengelernt.“
  • „Demokratie heißt, dass die Meinung der Mehrheit sich durchsetzt“

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