UntergangRoms

Die Symptome für den Untergang der Römer

nach dem Historiker Gustav Ruhland, Nationalökonom im Deutschen Reich:

  • Zunehmende Verschuldung des Volkes, Vernichtung des Bauernstandes, Entvölkerung des Landes.
  • Vernichtung der selbständigen Gewerbetreibenden durch Gewerbesklaven.
  • Der Welteroberung folgt die rücksichtsloseste Erwerbssucht der Römer. Stadthalter, Steuerpächter, römische Kaufleute und Geldverleiher wetteifern im Auswuchern der Provinzen.
  • Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes ist die Brotversorgung des Volkes auf Getreidezufuhren aus immer größerer Entfernung angewiesen.
  • Ungeheure Wahlbestechungen liefern Brot und Spiele für die Bürger.
  • Die Heeresmacht des Staates wird allgemein zur Eintreibung privater Wuchergewinne in den Provinzen und Nachbarstaaten verwendet.
  • Fabelhafte Zunahme des Reichtums, des Luxus, der Genusssucht.
  • Fortschreitende Sittenverderbnis, Erbschleicherei, Wucher, Erpressung, Bestechlichkeit der Richter und Beamten. Starke Zunahme der Prostitution, Eheflucht, stetiger Rückgang der Bevölkerung.
  • Der Adel verschwindet mehr und mehr. Die politische Führung kommt in die Hände der Bankiers. Die Handelsleute der ganzen Welt versammeln sich in der Hauptstadt. Die Bürgerkriege beginnen.
  • Die Versorgung der Proletarier auf Staatskosten führt rasch zur Ausbreitung des Staatssozialismus auf zwangsgenossenschaftlicher Basis.
  • Der Staatsbankrott wird chronisch. Der Rückgang der Bevölkerung dauert an. Die Geldwirtschaft verschwindet nach und nach. An ihre Stelle tritt wieder die
  • Naturalwirtschaft.

Nimmt man diese Symptombe als Kriterien, dann befindet sich unsere westliche Gesellschaft bereits im Endstadium des Zerfalls:

  • Das Volk ist hoch verschuldet,
  • die Bauern werden zunehmend unter Druck gesetzt und
  • die Nahrungsmittel werden in immer größerer Menge aus dem Ausland eingeführt.
  • Durch zunehmende Monopolisierung kommen auch die selbständigen Gewerbetreibenden in die Klemme.

Für die letzte Stufe fehlt nur noch der Zusammenbruch des Geldsystems, mit dem Niedergang jeglicher Kultur.

Dabei spielten die Zinsen die entscheidende Rolle:

Zinsen > Vermögenskonzentration > Verschuldung > Zinssklaverei > Dekadenz – Brot und Spiele > Gesetze/Steuerlast – Unruhen > Zusammenbruch

https://faszinationmensch.com/2015/03/15/was-unsere-finanzkrise-mit-dem-untergang-des-romischen-imperiums-zu-tun-hat/