Eine kritische Rede, die uns zu Denken geben muß.

Wollen wir unbedingt sinken, weil wir das Leben aufgegeben haben?

Ein Ausschnitt aus dem Kinofilm „A World Beyond“ (Originaltitel: Tomorrowland, ehemals Projekt Neuland) ist ein Science-Fiction-Film, der im Jahr 2015 erschien.

Brad Birds „A World Beyond“ lässt George Clooney als griesgrämigen Erfinder in eine vergangene Dimension reisen, wo er die Welt reparieren soll.

Ausschnitt über unsere wahren Probleme:

„Ihr werde in naher Zukunft erschreckt sein, über das, was Ihr seht. Was fangt Ihr mit diesen Informationen an? Zu wem würdet Ihr gehen? Zu Politikern, Großindustriellen? Wie würdet Ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück! Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber, was wenn man einen Weg fände, den Mittelsmann zu umgehen, und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen.

Die Wahrscheinlichkeit, umfassender Vernichtung stieg unvermindert an. Der einzige Weg, es aufzuhalten, war es zu zeigen, den Menschen Angst einzuflößen. Denn, welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem, was er kennt und liebt. Zur Rettung der Zivilisation führen wir hier die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt Ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert? Sie haben sie verschlungen wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt. Man erfreut sich daran: In Videospielen, Fernsehsendungen, in Büchern und in Filmen und von ganzem Herzen schloß die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand bemerkte, daß Eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären? Bienen und Schmetterlinge sterben aus, die Gletscher schmelzen, die Algen blühen. Rings um Euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein. Aber, Ihr wollt einfach nicht hören! 

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine besser Zukunft. Aber, Ihr weigert Euch, das zu glauben. Ihr glaubt es nicht. Und darum unternehmt Ihr auch nicht, was nötig wäre, um sie zu verwirklichen. Also wartet Ihr auf diese schreckliche Zukunft, die Ihr Euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von Euch verlangt, nicht einen Handschlag. Also, ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt. Aber, Ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus. Wieso? Weil Ihr unbedingt sinken wollt! Ihr habt aufgegeben!“