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Was ist ein „gutes Leben“ Leben?

Und warum und wofür wollen wir immer mehr Geld verdienen? Denn eigentlich haben wir doch längst alles und leben im materiellen Überfluss.

Der Ökonom Robert Skidelsky und sein Sohn, der Philosoph Edward Skidelsky, stellen in ihrem aktuellen Buch „Wie viel ist genug?“ Fragen nach dem Sinn.

In unserer Wachstumsgesellschaft drehe sich alles nur noch um einen banalen Glaubenssatz: Verdiene so viel Geld, wie du kannst. Doch die inhaltsleere Anhäufung von Kapital sei Selbstzweck und somit sinnlos, so die Skidelskys. Wozu also verdienen wir Geld? Antworten finden die beiden Autoren bei den Philosophen und Ökonomen vergangener Tage. Von der Antike bis zur Neuzeit gab es Denker, die die reine Gier des Menschen zu zügeln versuchten und gleichzeitig nach dem tieferen Sinn von Arbeit und Geldanhäufung fragten. Herausgekommen ist ein Buch darüber, was ein „gutes“ Leben sein könnte.

Edward und Robert Skidelsky „Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahnsinn zu einer Ökonomie des guten Lebens“
208 Seiten, € 19,95
ISBN 978-3888978227
Verlag Antje Kunstmann, März 2013